28.
03.
2003
NLA Frauen | Autor: Keller Damian

Vorschau Piranha Chur - Zuger Highlands

Piranha Chur hat in der gesamten Qualifikation kein Spiel verloren. Sind die Bündnerinnen gegen die Zuger Highlands also klarer Favorit? Nein. Von den letzten sechs Partien gewann Piranha nur noch zwei. Und die einzige Niederlage der Saison überhaupt setzte es im Cup gegen – die Zuger Highlands ab.

Pokal
Kriegt der Cup-Pokal bald Gesellschaft?
Gegen Ende der Qualifikation ist der Piranha-Express ins Stocken geraten. Ob das mit dem Bekanntwerden der Abgänge von Martina Mätzener und Mirca Anderegg zu tun hat? Immerhin haben es die Churerinnen geschafft, mit vier Unentschieden in sechs Partien die eindeutige Favoritenrolle von sich zu weisen. Im Duell gegen die Zuger Highlands insbesondere, da man mit einer 2:3 Niederlage im Cup gegen die Innerschweizerinnen ausschied. Schon in der Regular Season gewann Piranha "nur" einmal, mit 6:2, während man sich im zweiten Duell mit einem 1:1 Unentschieden begnügen musste.

Die Highlands dagegen befinden sich im Rausch. Nachdem man angesichts des grossen Potenzials viel zu lange im Mittelfeld der Tabelle herum gedümpelt war, schaffte man schliesslich doch noch den Einzug in die Playoffs - das diesbezüglich entscheidende Spiel gegen Floorball Thurgau wurde deutlich gewonnen. Und das 10:0 im Cupfinal bot, auch wenn der Gegner kein Gradmesser war, eine optimale Motivationsspritze im Hinblick auf die Playoffs. Nati-Trainer Thomas Rieben sagte es nach dem Cupfinal richtig: "Es ist gut, dass es die Highlands doch noch unter die ersten Vier geschafft haben. Jetzt sind die besten Teams des Landes unter sich". Welches Team im Aufeinandertreffen zwischen Piranha und den Zuger Highlands das bessere sein wird, bleibt abzuwarten.

Stimmen aus dem Zuger Lager zum bevorstehenden Halbfinal

Edith Enzler, Captain
"Anfangs hatten wir Mühe, in Fahrt zu kommen. Aber dann lief es immer besser, dieses Jahr haben wir nur ein einziges Spiel verloren. Piranha haben wir zudem im Cup schon geschlagen. Ich denke, unser offensives Spiel mit drei Linien passt ihnen nicht so richtig. Wir haben also sicher gute Chancen auf den Final."

Adrian Henggeler, Coach
"Die Chancen sehe ich bei 50:50. Bei Piranha stehen ein paar wichtige Abgänge schon fest, was dem Team kaum helfen wird. Wir hingegen können auch nächste Saison auf die Leistungsträgerinnen setzen und konnten schon Zuzüge vermelden, das gibt Sicherheit. Für die laufende Saison steht uns Eliane Huwiler nach ihrem Comeback wieder zur Verfügung - das ist wichtig, nachdem Blickensdorfer (Kreuzbandriss) ausgefallen ist und auch andere Spielerinnen in den Playoffs nicht zur Verfügung stehen werden. Zum Glück haben wir ein starkes 1.Liga-Team als Basis, da können wir im personellen Bereich reagieren.
Wir werden wohl auch in den Playoffs mit drei Blöcken agieren. Das war in der Qualifikation, auch gegen Piranha, oft unsere Stärke."

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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