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Zwei Abgänge bei den Skorps
Skorpion Emmental Zollbrück verliert auf die neue Saison seine zwei besten Skorerinnen: Lea Hanimann tritt zurück, Eliska Chuda wechselt nach zwei Jahren im Emmental zurück nach Tschechien.
Die 29-jährige Stürmerin Lea Hanimann beendet ihre Karriere. Hanimann wechselte 2021 von den Wizards zu den Skorps und hat in den letzten fünf Saisons entscheidend zur sportlichen Entwicklung der Emmentalerinnen beigetragen. In 136 Spielen für die Skorps erzielte sie herausragende 172 Skorerpunkte, wurde einmal Vize-Schweizermeisterin und gewann mit dem Team im Mobiliar Unihockey Cup dreimal Silber. Zuvor spielte sie neun Saisons bei den Wizards Bern Burgdorf in der ersten Mannschaft.
Doch Zahlen erzählen nur einen Teil ihrer Geschichte. "Hani" zeichnete sich durch ihren Torriecher, ihre Kampfbereitschaft und ihrer guten Übersicht für die Mitspielerinnen aus. Gleichzeitig war sie eine Persönlichkeit, die voranging: mit vorbildlichem Einsatz, grosser Leidenschaft und der Bereitschaft, immer die Extrameile zu gehen. Als Leaderin und Teamplayerin hat sie das Team nicht nur sportlich, sondern auch menschlich bereichert. Mit dem Nationalteam hat Lea Hanimann 37 Länderspiele bestritten und 19 Skorerpunkte gesammelt. Nach WM-Bronze in Uppsala 2021 und dem 4. Rang an der WM in Singapur 2023 gab sie ihren Rücktritt aus dem Nationalteam.
Tschechische Topskorerin geht
Mit Eliska Chuda verlässt eine Spielerin das Emmental, die in kurzer Zeit einen bleibenden Eindruck bei den Skorps hinterlassen hat und nun zurück in ihre Heimat Tschechien geht. In zwei Saisons absolvierte sie 59 Spiele und sammelte dabei starke 80 Skorerpunkte, eine beeindruckende Bilanz, die ihre Qualität eindrücklich unterstreicht. Doch es war nicht nur ihre Produktivität, die herausstach: "Eli" überzeugte mit einer bemerkenswerten Ruhe am Ball, herausragender Technik und exzellenter Spielübersicht. Oft stellte sie den Teamerfolg über den eigenen Abschluss und suchte mit viel Übersicht den besser positionierten Pass.
Auf dem Feld übernahm sie Verantwortung und brachte Stabilität ins Spiel. Neben dem Feld war sie mit ihrer ruhigen, humorvollen und unkomplizierten Art eine grosse Bereicherung für das Team. Sie hat sich in kürzester Zeit integriert und wurde von allen sehr geschätzt. Mit Lea Hanimann und Eliska Chuda verlieren die Skorps die beiden besten Skorerinnen dieser Saison. Beide erzielten 24 Tore, Chuda war mit 48 Punkten die Topskorerin des Teams, dicht gefolgt Hanimann mit 41 Zählern.