30.
03.
2007
NLA Frauen | Autor: UHC Dietlikon

1:0-Führung des UHC Dietlikon

piel eins geht an den UHCD. Die Mannschaft von Marco Moser gewinnt das erste Spiel gegen Piranha Chur mit 6:2 und führt in der Serie damit 1:0. Herausragend war Natalie Stadelmann, die vier Treffer in dieser Partie erzielte. Der Sport hat ausserdem wieder einmal einer seiner schönen Geschichten geschrieben. Nach mehrwöchiger Verletzungspause hat Daniela Morf ihr Comeback sogar mit einem Tor gefeiert.

Die Dietliker Unihockeyanerinnen starteten am Freitag mit einer Viertelstunde Verspätung gegen Piranha Chur in die Playoffs. Dass als Austragungsort des Spiels nicht Dietlikon, sondern Wallisellen gewählt worden war, hatte damit aber nichts zu tun; die Zuschauer sassen um 20 Uhr bereits auf ihren Plätzen. Die Churerinnen ebenso wie die beiden Schiedsrichter hatten aber offenbar den Zürcher Abendverkehr unterschätzt – sie waren auf jeden Fall im Stau stecken geblieben, was eine Verschiebung der Anspielzeit nötig machte.

Überzeugendes Mitteldrittel
Für Dietlikon war das erste Playoff-Halbfinalspiel auch eine Gelegenheit zur Rehabilitierung für den am letzten Samstag überraschend gegen Zug United verlorenen Cupfinal. Besonders enttäuscht hatte damals Natalie Stadelmann gewirkt. «Ich hatte selber extrem Mühe mit dieser Niederlage», sagte sie am Freitag dazu. Und gab die Antwort auf dem Feld. Stadelmann eröffnete in der 11. Minute das Score – zu einem Zeitpunkt, zu dem Dietlikon zwar mehr vom Spiel, aber nur wenig zwingende Chancen hatte. «Das erste Drittel war nicht so gut», meinte auch die Mittelstürmerin des ersten Blocks. Symptomatisch war der Ausgleich der Churerinnen: Keine von ihnen konnte sich in die Torschützenliste eintragen; Dietlikon schoss ein Eigentor. «Wir waren wahrscheinlich etwas nervös und haben unser Glück zu sehr in Einzelaktionen gesucht.» In der Folge, so Stadelmann, habe man sich aber gefangen und sehr gut gespielt. Tatsächlich trifft dies vor allem für Stadelmann selber zu. Sie schoss bis zur 30. Minute zwei weitere Tore und war damit für eine Vorentscheidung besorgt. Piranha konnte zwar noch einmal den Anschlusstreffer realisieren, doch danach hielt die Dietliker Schlussfrau Laura Tomatis alles, was auf ihr Tor geflogen kam – obschon das Spiel gegen die Bündnerinnen für sie eher undankbar war. Die Internationale musste öfter Phasen notorischer Unterbeschäftigung überbrücken, als ihr dies lieb sein konnte. Kalt erwischt wurde sie trotzdem nie.

Morfs Comeback mit Tor gekrönt
Im Schlussabschnitt sorgte auch Daniela Morf für Furore. Sie kam nach längerer Verletzungspause erstmals wieder zum Einsatz – und krönte ihr Comeback mit dem Tor zum 6:2. Matchwinnerin dieser ersten Playoff-Partie war allerdings Stadelmann. Sie hat die Bündnerinnen mit vier Toren praktisch im Alleingang besiegt. «Als ich heute Morgen aufgestanden bin, habe ich nicht mehr an die Niederlage in Bern gedacht», sagte sie. Die Winnermentalität zahlte sich aus. «Wann ich letztmals in einem Spiel vier Tore geschossen habe, weiss ich nicht mehr.» Wahrscheinlich sei es in jener Saison gewesen, die sie auf dem Kleinfeld in der Nationalliga B in Winterthur gespielt habe. So oder so: Mit dem Sieg über Chur dürfte die einzige Dietliker Niederlage der laufenden Saison endgültig vergessen sein. Die Glatttalerinnen müssen allerdings vor den Piranhas auf der Hut sein. «Sie haben heute auch überzeugt», so Stadelmann. Am Sonntag geht es in Chur mit der Halbfinalserie weiter.


Dietlikon - Piranha Chur 6:2 (1:1, 3:1, 2:0)
MZH, Wallisellen - 179 Zuschauer
SR: Stähli / Bebié
Tore: 11. Stadelmann (Berner) 1:0, 16. Eigentor Dietlikon 1:1, 26. Stadelmann (Översveen) 2:1, 30. Stadelmann (Översveen) 3:1, 36. Dubacher (Arpagaus) 3:2, 40. Suomalainen (Anderegg) 4:2, 55. Stadelmann 5:2, 56. Morf (Suomalainen) 6:2
Strafen: keine
Dietlikon: Tomatis (Schwendener); Berner, Bürgi; Klein, Heusser; Pescador, Zollinger; Burkard; Stadelmann, Översveen, Schäfer; Anderegg, Suomalainen, Vögeli; Morf; Mesot, Stella, Strässle; Meier
Piranha Chur: Boner; Arpagaus, Simona Streiff; Buff, Casutt; Dubacher, Gabathuler, Russi; Kaufmann, Wegmann, Moser; Bless.
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5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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