03.
01.
2016
NLA Frauen | Autor: Aergera Giffers

Aergera-Niederlage im neuen Jahr

Am Sonntag verliert Aergera Giffers auswärts gegen Zug United das Direktduell um den 6. Rang mit 4:8 und befindet sich neu auf dem siebten Tabellenplatz.

Aergera-Niederlage im neuen Jahr Fast kein Durchkommen: Zug United (in weissblau) lässt Aergera auflaufen (Bild Michael Peter)

Am 3. Januar stand für Giffers bereits das nächste Meisterschaftsspiel gegen den Tabellennachbarn Zug United an. Im Vorfeld waren die beiden punktgleich und Giffers nur aufgrund des besseren Torverhältnisses vor Zug platziert. Zug startete fulminant und lag bereits nach drei Minuten mit 2:0 in Front. Aergera verschlief den Start gehörig und Zug war in der Startphase äusserst effizient. Im Anschluss fand Giffers den Tritt etwas besser und überstand sogar ein Unterzahlspiel unbeschadet. Zur ersten Drittelspause stand jedoch immer noch das 2:0 für die Heimmannschaft zu Buche. Giffers kam nur zu wenigen Chancen im Startdrittel und bekundete zudem auch Mühe mit dem harten Boden, der nicht gerade fehlerverzeihend war.

Bis zur Spielmitte blieb der Spielstand noch derselbe, bis dann die Zuger Angreiferinnen abermals zuschlugen und auf 3:0 erhöhten. Doch auch die Senslerinnen liessen sich nicht völlig abschütteln und blieben aufsässig. In der 38. Minute konnte Caroline Schürch den Ball erobern und schoss per "Buebe-Trickli" zum 1:3 ein. Mit diesem Schwung machte Giffers weiter Druck und nur wenig später passte Schürch zu Christelle Wohlhauser zur Mitte, die nur noch einzuschieben brauchte. Mit dem 2:3 ging es zum zweiten Mal in die Katakomben.

Die letzten zwanzig Minuten begannen für Giffers denkbar schlecht: Nach einem schnell vorgetragenen Konter hiess es schon früh 4:2 für Zug. Und obwohl Giffers nun langsam die Oberhand gewann, resultierten keine Tore. Ganz im Gegensatz auf der Gegenseite, wo die finnische Topskorerin Emmi Niemelä per Penalty zum 5:2 verwerten konnte. Diese Drei-Tore-Führung bedeutete in dieser Phase bereits die Vorentscheidung. Zwar konnte das Sturmduo Schürch/Wohlhauser noch einmal auf 5:3 verkürzen, jedoch kassierte Giffers postwendend den nächsten Gegentreffer. Auch als Giffers die Torhüterin durch eine sechste Spielerin ersetzte, konnte kein Profit mehr daraus gezogen werden. Zug hingegen traf noch je einmal ins leere und einmal ins besetzte Tor. Christel Köstinger erzielte durch einen herrlichen Weitschuss zwar noch den vierten Treffer für Giffers, was am Ausgang des Spiels jedoch auch nichts mehr änderte.

Aergera Giffers verliert das Direktduell um Rang 6 also mit 4:8 und beginnt das neue Jahr, wie es das alte beendet hatte - mit einer Niederlage. Bis zu den Playoffs sind noch neun Runden zu spielen. Es bleiben also noch genügend Möglichkeiten, um sich eine optimale Ausgangslage für die entscheidende Phase der Saison zu schaffen. An diesem Sonntag war Zug United schlicht zu stark und zu effizient für die Senslerinnen.

Am nächsten Wochenende folgt indes bereits die nächste schwierige Aufgabe für die Freiburgerinnen. Eine Doppelrunde gegen die beiden Tabellenführenden UHC Dietlikon und Piranha Chur.


 

Zug United - UH Aergera Giffers 8:4 (2:0, 1:2, 5:2)
Stadthalle Herti Zug. - 119 Zuschauer. - SR Begré/Brändle.
Tore: 3. Mäkelä (Ott) 1:0. 3. Ott (Oksman) 2:0. 34. Hagg (Luck) 3:0. 38. Schürch 3:1. 39. Wohlhauser (Schürch) 3:2. 43. Schibli (Gasner) 4:2. 48. Niemelä 5:2. 49. Schürch (Wohlhauser) 5:3. 50. Niemelä 6:3. 53. Luck (Hagg) 7:3. 53. Köstinger 7:4. 58. Schibli (Luck) 8:4.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Zug United. 2mal 2 Minuten gegen UH Aergera Giffers.
Aergera Giffers: Roux; Bertolotti, Wyder; Buri, Schürch, Wohlhauser; Hirschi, Dietrich; Ruffieux, Bapst, Köstinger; Kohler, Wieland; Gnaegi, Feller, Dazio; Weibel, Beck; Etter (Ersatz).

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3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
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5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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