10.
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2015
NLA Frauen | Autor: Unihockey Berner Oberland

Beo lange ohne Zug

Unihockey Berner Oberland muss sich im direkten Duell um die rote Laterne Zug United mit 2:3 geschlagen geben. Ausgangspunkt für die Niederlage war ein miserabler Start der Oberländerinnen.

Beo lange ohne Zug Unter Druck: Zugs Reinstadler prüft die Beo-Abwehr (Bild Michael Peter)

Wie ein TGV legte Zug United in der Herti Halle los. Dagegen wirkte Unihockey Berner Oberland wie die Brienzer Rothornbahn. Dies führte bereits nach 25 Sekunden zur 1:0 Führung für die Zugerinnen - Kassandra Luck verwertete einen Bogenlauf zum Führungstor. Beo brauchte lange, um sich von diesem Schock zu erholen. Zug United drückte weiter und legte in der 18. Spielminute durch Emmi Niemelä ein Tor zur 2:0-Führung nach. Vier Sekunden vor Schluss kam dann auch der Beo-Bummler in Zug an: Miia Saari entwischte nach einem langen Auswurf von Andrea Schmutz der Zuger Defensive und verkürzte auf 1:2.

Mit dem Wissen, dass die Führung von Zug zu diesem Zeitpunkt auch hätte höher ausfallen können, stieg BEO ins zweite Drittel. Der zu grosse Respekt vor den Zugerinnen sollte endlich abgelegt werden. Doch bereits in der ersten Minute sahen sich die Bernerinnen in Unterzahl agiereng. Ein harmloses Zuger Power Play war dann die Bestätigung, dass etwas zu holen war. Patricia Kiser probierte es mit einem Sololauf und liess der Zuger Hüterin keine Chance. Genau zu Spielmitte war das Spiel also wieder neu lanciert. In der Folge waren es die Bernerinnen, welche vermehrt Ballbesitz hatten und versuchten das Spiel aufzuziehen. Doch scheiterten sie immer wieder an der massiven Zuger Abwehr.

Das letzte Drittel sollte also über den Sieg entscheiden. Nach einem Abschluss von Marjut Mäkelä war es Gisela Schibli, welche als erstes den freiliegenden Ball erwischte und zur erneuten Zuger Führung traf (45.). UH Beo versuchte in der letzten Viertelstunde erneut den Ausgleich zu erzielen, doch an diesem Abend wollte es einfach nicht sein. So mussten die Oberländerinnen auch gegen Zug United mit einer Niederlage vom Feld. Es bleibt nun keine Zeit zum „Wundenlecken". Denn bereits am Sonntagabend geht es gegen den UHC Dietlikon weiter.


Zug United - Unihockey Berner Oberland 3:2 (2:1, 0:1, 1:0)
Stadthalle Herti Zug. - 39 Zuschauer. - SR Keel/Pestoni.
Tore: 1. Luck (Meyer) 1:0. 18. Niemelä 2:0. 20. Saari (Schmutz) 2:1. 30. Kiser 2:2. 45. Schibli (Mätelä) 3:2.
Strafen: keine Strafen gegen Zug United. 2mal 2 Minuten gegen Unihockey Berner Oberland.

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1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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