22.
02.
2014
NLA Frauen | Autor: UHC Dietlikon

Dietlikon sichert sich Qualikrone

Bei Aufsteiger Emmental-Zollbrück sichert sich der UHC Dietlikon dank einem starken dritten Drittel einen 6:3 Sieg. Dank dem Sieg gewinnen die Zürcherinnen das erste Mal seit 2009 die Qualifikation.

Die Aufsteigerinnen von Emmental-Zollbrück mussten gegen Leader Dietlikon punkten, wollten sie sich die Playoffqualifikation sichern. Im Gegenzug musste der UHCD gewinnen, wollte er sich den Qualifikationssieg sichern. Die Aufsteigerinnen lagen über 40 Minuten in Front, ehe die Zürcher Gäste das Spiel zu drehen vermochten und sich den verdienten Sieg erspielten. Gleichzeitig konnten die Dietlikerinnen das erste Mal seit der Saison 2008/09 die Qualifikation gewinnen.

Zu Beginn der Partie war es vor allem Dietlikons dritte Formation, die regelmässig für Gefahr vor dem Tor der Gastgeberinnen sorgte. Dank viel Ballkontrolle starteten die Zürcher Unterländerinnen gut ins Spiel der Entscheidungen. Verdient legten die Gäste durch Tamara Schmucki in der 7. Spielminute nach einer schönen Kombination über Karin Güttinger und Andrea Gämperli vor. Doch die Antwort der Skorpions liess nicht lange auf sich warten. Mit einem schnellen Angriff glichen sie zunächst durch Nadja Reinhard aus (9.), ehe Regula Schori kurz vor der Pause das Heimteam in Front brachte.

Wiederum war es Schori, welche für ihre Farben genau zu Spielmitte sogar auf 3:1 erhöhte. Dietlikon reagierte umgehend. Mit einem Time-Out wurde das Team durch Cheftrainer Marco Moser nochmals auf die wichtigen Details aufmerksam gemacht. Das Spiel der Gäste besserte sich in der Folge kontinuierlich. Doch für mehr als den Anschlusstreffer durch Julia Suter reichte es vorerst nicht.

Für den Schlussabschnitt reagierte Dietlikons Trainercrew. Die Gäste stellten auf zwei Linien um, «obwohl wir das Spiel auch mit drei Linien gut im Griff hatten glaubten wir, dass wir aus den ersten beiden Linien mit mehr „Eiszeit" noch mehr rauskitzeln könnten», sagte Cheftrainer Moser. Er sollte Recht behalten. Das Heimteam sah in der Folge fast keine Bälle mehr. Hochverdient glich Dietlikon nach 47. Minuten durch einen Weitschuss Evelina Garbares aus, ehe wiederum Suter in der 50. Minute die Führung wiederherstellte. Der UHCD schaffte es aber nicht die Vorentscheidung zu erzwingen, weswegen es am Ende nochmals brenzlig wurde. Zunächst scheiterten die Emmentalerinnen denkbar knapp an Monika Schmid, ehe Dietlikon schnell reagierte und zum 5:3 (60.) durch Evelyne Ackermann einschieben konnte. Petra Weiss' 6:3 nur sieben Sekunden später, verlieh dem Resultat am Ende noch mehr Deutlichkeit.

Im Playoff-Halbfinal trifft der UHC Dietlikon auf Zug United, welches sich in der letzten Runde noch den letzten Playoffplatz sicherte. Mit vier Punkten aus dem letzten Spiel - zwei Tore und zwei Assists - sicherte sich Julia Suter zudem die Topscorer Krone der regulären Saison mit gleich vielen Punkten wie Nina Bärtschi. Dank der höheren Anzahl erzielter Tore geht die Krone knapp an Suter.


Skorpion Emmental Zollbrück - UHC Dietlikon 3:6 (2:1, 1:1, 0:4)
BOE Zollbrück. - 285 Zuschauer. - SR Brändle/Niedermann.

Tore: 7. Schmucki (Gämperli) 0:1. 9. Reinhard (Spichiger) 1:1. 19. Schori (Spichiger) 2:1. 30. Schori (Liechti) 3:1. 36. Suter (Ackermann) 3:2. 47. Garbare (Suter) 3:3. 50. Suter (Ackermann) 3:4. 60. (59:51) Ackermann (Suter) 3:5. 60. (59:58) Weiss 3:6. 

Strafen: keine Strafen gegen Skorpion Emmental Zollbrück. keine Strafen gegen UHC Dietlikon.
Dietlikon: Schmid; Streiff, Hollenstein; Rittmeyer, Bärtschi, Weiss; Wüthrich, Garbare; Hermann, Suter, Ackermann; Zellweger, Wuffli; Gämperli, Schmucki, Güttinger.
Bemerkungen: Dietlikon ohne Kuoni und Buchs (verletzt)

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2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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