04.
03.
2006
NLA Frauen | Autor: UHC Dietlikon

Frauen NLA: 6:3-Sieg im Unterland-Derby

Die Nummer 1 im Frauen-Unihockey im Zürcher Unterland ist und bleibt der UHC Dietlikon. Der UHCD gewann am Samstag auswärts auch das zweite Derby der Saison. Der Sieg war nie in Gefahr, allerdings fiel der UHCD zwischendurch in eine derartige Passivität, dass man somit den Gegner wieder aufbaute und damit zwischendurch auch etwas in Bedrängnis geriet.

Das angestrebte Ziel, den Derbysieg gegen die Jets, das hat man aus Sicht des UHC Dietlikon am Ende erreicht. Allerdings war der Weg dorthin "steiniger" als es die ersten zehn Spielminuten vermuten liessen. Der UHCD spielte zu Beginn der Partie abgeklärt, solid und liess den Ball gut laufen. Entsprechend drängte man den Gegner in die eigene Defensivzone und kam so zu zahlreichen Chancen. Das frühe 1:0 in der vierten Minute durch Natalie Stadelmann war der beste Beweis dafür und liess damit schon früh keine Zweifel aufkommen, wer dieses Spiel am Ende auch gewinnen würde. Zumal Sarah Schäfer in der 11. Minute bereits das 2:0 erzielte. Die Kloten-Bülach Jets hatten bis dahin erst einmal auf das von Nicole Giezendanner gehütete Tor geschossen. Mit einem Zweitore-Vorsprung lässt es sich leicht spielen, dachte sich der UHCD und schalte zwei Gänge zurück.

Klotens Aufbäumen
Die Kloten-Bülach Jets kamen dadurch besser ins Spiel, zumal der Dietlikon nicht mehr so auf´s Gaspedal drückte, wie zu Beginn der Partie. Mit vielen Fehlpässen in der Mittelzone und in der eigenen Defensive machte sich der UHCD das Leben selber schwer. Kloten kam zu mehr Chancen. In der 15. Minute verkürzte dann Melanie Jäger auch prompt auf 1:2 aus Sicht der Jets. Dieses Gegentor schien Dietlikon nicht zu beunruhigen, denn man spielte im gleichen Stil weiter. Kloten versuchte heranzukommen, doch UHCD-Goalie Nicole Giezendanner spielte an diesem Samstag fehlerlos. Lief dann mal der Ball wieder schnell und präzis durch die Reihen des UHC Dietlikon, wurde es wieder gefährlich für die Jets. In der 29. Minute schloss Sarah Schäfer eine dieser schnellen Kombinationen mit dem dritten Treffer für den UHCD ab. Es war bereits das zweite Tor für die Dietliker Topscorerin an diesen Abend. Kloten kam aber wenig später wieder heran. Eine kleine Unachtsamkeit in der Dietliker Defensive und schon war es passiert. Sandra Dirksen machte in der 34. Minute das 2:3 aus Sicht der Jets. Sollte das Spiel doch noch einmal spannend werden?

Dietlikons Schlussoffensive
Sarah Schäfer schien definitiv etwas dagegen zu haben. Die Baslerin im Team des UHC Dietlikon machte wieder nach einem  sehenswerten Angriff das 4:2 kurz vor der zweiten Sirene. War´s das schon oder würden die Jets noch einmal alle Kräfte frei machen und wieder herankommen? Ja, so kam es. Denn wieder war es die Deutsche Nationalspielerin Sandra Dirken, die in der 44.Minute noch einmal Hoffnung bei den Jets aufkommen liess. Es stand nur noch 3:4 aus Sicht der Jets. Endlich besann sich der Cupfinalist und Vizemeister und begann wieder aktiver zu spielen. Die Schlussoffensive war lanciert. Natalie Stadelmann machte in der 48. das 5:3 und in der 51. Minute das 6:3 für den UHC Dietlikon. Damit war die Partie endgültig entschieden. Dietlikon siegte am Ende in einem doch eher schwachen Spiel und besiegte den Kantonsrivalen mit 6:3. " Wir haben gewonnen und das war unser Ziel. Derbies sind immer schwierig. Was für uns zählt ist der Sieg. Jetzt heisst es für uns nach vorne zu schauen und uns bereits auf das nächste Spiel zu konzentrieren" meinte Dietlikon-Trainer Marco Moser nach dem Spiel. Und im nächsten Spiel, dem letzten Heimspiel in der Qualifikation, trifft der UHCD auf den Aufsteiger, den UHC Höfen.


Kloten-Bülach Jets - UHC Dietlikon 3:6 (1:2, 1:2, 1:2)
Sporthalle, Wallisellen - 130 Zuschauer
SR: Spori / Wälti
Tore: 4. Stadelmann (Morf) 0:1, 11. Schäfer 0:2, 15. Jäger (Collenberg) 1:2, 29. Schäfer (Stadelmann) 1:3, 34. Dirksen (Timmel) 2:3, 39. Schäfer (Morf) 2:4, 44. Dirksen (Alder) 3:4, 48. Stadelmann (Schäfer) 3:5, 51. Stadelmann (Morf) 3:6
Strafen: Jets 2x2'; Dietlikon 1x2'
Dietlikon: Giezendanner (Schwendener); Berner, Bürgi; Heusser, Klein; Walder, Zollinger; Stadelmann, Schäfer, Morf; Mesot, Anderegg, Vögeli; Gass, Raschle, Vogt
Kloten-Bülach Jets: Häfelfinger (Meier); Alder, Furrer; Auer, Bleiker; Collenberg, Jäger, Saukko; Timmel, Dirksen, Kathriner; Möhl, Blaser, Wetzel
Bemerkungen: Dietlikon ohne Pescador und Benzinger, Kloten ohne Jaunin-Nydahl, Mannonen, Ammann und Schäpper (verletzt)
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2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
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5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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