10.
2007
Frauen NLA: 9:2 Sieg gegen Schlusslicht Leimental
Der UHC Dietlikon startete nervös in die Partie und beging ungewohnt viele Fehler. Mit zunehmender Spieldauer fand der Leader aber besser zu seinem Rhythmus und konnte sich vermehrt im gegnerischen Drittel festsetzen, was zu vielen gefährlichen Situationen vor dem Gästetor führte. Manuela Meier konnte ihren Kasten anfangs aber noch rein halten. Die Leimentalerinnen verliessen sich auf ein sehr defensives Konzept und hofften mit schnellen Kontern zum Torerfolg zu kommen. Dietlikon musste auch hin und wieder solche Gegenstösse zulassen, doch wurden allesamt von Stefanie Huber bei ihrem Saisondebut souverän zu nichte gemacht. In der 12. Minute war es Jenni Meier, welche ein herrliches Zuspiel von Karin Hjelm zum 1:0 verwerten konnte. Mit dieser knappen Führung gingen die beiden Mannschaften zum ersten Pausentee.
Für das 2. Drittel nahm man sich auf Seiten des Meisters einiges vor. Doch bereits nach 4 Minuten kam Leimental im Powerplay zum 1:1 Ausgleich. Dieses Gegentor hatte für Dietlikon Signalwirkung. In der 26. Minute scorte Violetta Vögeli durch einen präzisen Weitschuss und in der 34. und 39 Minute bauten Michelle Wicki und Natalie Stadelmann, beide auf ein schönes Zuspiel von Mirca Anderegg, die Führung auf 4:1 aus. Mit dieser beruhigenden Führung ging man in die 2. Drittelspause.
Im Schlussabschnitt konnte der Aufsteiger nochmals verkürzen, ehe Michelle Wicki mit zwei Treffern, Aurelia Pescador, Karin Hjelm und Tanja Stella den standesgemässen und auch in dieser Höhe verdienten 9:2 Sieg sicherstellen.
UHC Dietlikon - Unihockey Leimental 9:2 (1:0, 3:1, 5:1)
Hüenerweid, Dietlikon - 113 Zuschauer
SR: Bitterli / Reimann
Tore:12:29 Meier (Hjelm) 1:0, 24:29 Rutschi (R. Hermann, Ausschluss Vogt) 1:1, 26:36 Vögeli (Rhöös) 2:1, 34:32 Wiki (Anderegg) 3:1, 39:23 Stadelmann (Anderegg) 4:1, 45:18 Wiki (Berner) 5:1, 47:27 Mosimann 5:2, 49:43 Pescador 6:2, 51:10 Hjelm (Rhöös) 7:2, 56:55 Stella (Pescador) 8:2, 57:37 Wiki (Anderegg) 9:2
Strafen: Dietlikon 1x2', Leimental keine