22.
12.
2007
NLA Frauen | Autor: UHC Dietlikon

Frauen NLA: Dietlikon musste für Fehler büssen

Der UHC Dietlikon wurde für seine ungenügende Leistung bestraft und verlor gegen Zug United mit 4:2 Toren.
Anlässlich der 12. Runde in der Swiss Mobiliar League gibt es leider aus Sicht des UHC Dietlikon nicht all zu viel Positives zu erwähnen. Im Gegenteil, von Anfang an wirkten sie etwas zurückhaltend, unkonzentriert und waren oft einen Schritt langsamer. Die Gäste aus der Innerschweiz hatten leichtes Spiel und wurden vor allem mit ihren schnell ausgeführten Kontern gefährlich. Dietlikon stand defensiv in allen drei Linien neben den Schuhen. Mindestens dreimal gelang es einer Zugerin schon im ersten Drittel, alleine vor Sarah Schwendener aufs Tor zu schiessen! Der Zweitore-Vorsprung der Zugerinnen war die logische Konsequenz. Das schlechte erste Drittel machte dem Trainerduo Moser/Zehnder Sorgen und veranlasste es, auf zwei Linien zu reduzieren. Sie verlangten für den zweiten Spielabschnitt, dass nun konsequenter in die Zweikämpfe gegangen wird und dass der Abschluss öfter direkt gesucht werden muss.

Doch viel besser wurden die zweiten 20 Minuten aus Sicht des Meisters nicht. Immerhin kam Hoffnung auf, als Simone Berner ein Zuspiel von Natalie Stadelmann bei Spielmitte herrlich versenken konnte. Der Anschlusstreffer war aber nicht die Kehrtwende. Zug hatte zwar nicht mehr Spielanteile, zog aber gefährlicher und konsequenter Richtung Dietliker-Tor. Vor allem das Duo Corinne Wüst und Miriam Hofer harmonierte gut und traf... das dritte Tor in dieser Kombination viel in der 47. Minute. Dietlikon konnte einfach nicht wie gewünscht reagieren. Die Schüsse blieben aus oder landeten im Out. Es dauerte tatsächlich bis in die zweitletzte Spielminute, als Topskorerin Mirca Anderegg jubeln konnte. Das 2:3 kam zwar spät, war aber ebenfalls nicht siegbringend. Nur kurz darauf nämlich enteilte Katja Timmel einer Dietliker-Verteidigerin und schoss das vorentscheidende 4:2. Dietlikon wusste darauf keine Antwort mehr und verlor etwas kläglich, aber nicht unverdient.

Die Trainings bis zum Spiel gegen Leimental (06.01.2008) wird nun genutzt, um aus den Fehlern zu lernen. Moser zeigt sich trotz der zweiten Saisonniederlage zuversichtlich: „Für die Vorbereitung auf den Europacup waren die letzten beiden Spiele sehr aufschlussreich. Es hat sich aber gezeigt, dass die harten Trainings der letzten Wochen nicht spurlos an uns vorbeigehen. Sie haben Kräfte gekostet sowie auch das Spiel gestern gegen die Red Ants." Der Chef hinter der Dietliker-Bande ist aber überzeugt, dass dieser Aufwand für ein erfolgreiches Abschneiden in Finnland notwendig ist. „Über die Weihnachtstage können wir uns nun etwas erholen, bevor wir das Training mit Fokus Europacup noch vor Jahresende wieder aufnehmen." Dietlikon spielt ab dem 9. Januar 2008 die Gruppenspiele in Vantaa (Finnland) gegen die Landesmeister von Tschechien, Russland und Norwegen.


 

Dietlikon - Zug United 2:4 (0:2, 1:0, 1:2)
Hüenerweid Dietlikon. - 146 Zuschauer.
SR: Stalder/Keller
Tore: 7. Hofer (Wüst) 0:1; 9. Wüst (Hofer) 0:2; 30. Berner (Stadelmann; Ausschluss Timmel) 1:2; 47. Hofer (Wüst) 1:3; 59. Anderegg (Rhöös) 2:3; 59. Timmel 2:4
Strafen: Dietlikon 2 x 2'; Zug 1 x 2'
Dietlikon: Schwendener, (Tomatis); Berner, Rhöös; Stadelmann, Anderegg, Vogt; Heusser, Klein; Hjelm, Vögeli, Schäfer; Pescador; Stella, Strässle, Wiki; Meier, Bleiker Zollinger
Zug United: Koller, (Cattaneo); Walder, Huber; Nussbaumer, von Rickenbach, Rothenfluh; Limacher, Timmel; Arnold, Wüst; Künzli, Nesmerakova
Bemerkungen: Dietlikon ohne Bürgi, Burkhard, Morf (alle verletzt), Huber (U21-Einsatz)
Bestplayers: Heusser (Dietlikon) / Wüst (Zug)
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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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