12.
2007
Frauen NLA: Piranha Chur gewinnt den Abnützungskampf knapp
Viel Kampf, wenig Glanz
Die ersten 40 Minuten lebte die Partie vor allem von der Spannung. Einzig Seraina Ulbers 1:0 in der 27. Minute nach Vorarbeit von Michelle Russi konnte als Zählbares gewertet werden. Vor allem physisch schenkten sich die beiden Teams gar nichts. „Die Bandenrichter haben heute aber viel zu tun", meinte der frühere schwedische Nationaltrainer Krister Ahlqvist mit einem feinen Lächeln. Aber auch nach den Ausfällen von Abwehrchefin Matilda Holbom (erkältet im letzten Drittel ausgewechselt) und Barbara Buff (verletzt) spielten die drei „Küken" Sina Casutt, Anna Wohlgemuth und Simona Streiff (alle 20) resolut auf den Körper. Captain Dubacher wusste den Grund für die wenigen spielerischen Höhepunkte. „Beide Teams waren einfach müde nach dem harten Jahr."
Trotz Dietliker Niederlage auf 2. Rang
Mit dem 2:1 Sieg überwintern die Churerinnen auf dem zweiten Tabellenrang. Nach Verlustpunkten würden sie die Tabelle sogar anführen. Leader Dietlikon verlor überraschend gegen Zug. Am Freitag hatten die Dietlikerinnen aber das Derby gegen Winterthur vorgezogen (5:2), da sie Mitte Januar am Europacup teilnehmen. So liegt der Meister weiterhin mit zwei Punkten Vorsprung an der Spitze.