14.
03.
2015
NLA Frauen | Autor: Zug United

Gelungene Zuger Playout-Hauptprobe

Zug United gewinnt das letzte Qualispiel gegen die Floorball Riders zuhause mit 4:2. In den Playouts sehen sich die beiden Teams wieder.

Gelungene Zuger Playout-Hauptprobe Uf und dervo: Zugs Kuster läuft Riders-Topskorerin Linhardt davon (Bild Michael Peter)

Am Samstag empfingen die Zugerinnen die FB Riders Dürnten Bubikon Rüti zum letzten Meisterschaftsspiel der regulären Saison. Im Hinblick auf die kommende Playoutserie gegen eben diesen Gegner diente dieses Spiel einerseits als Sicherung des definitiven Heimvorteils und andererseits als Hauptprobe für die kommenden Spiele.

Die ersten beiden Spiele gegen die Riders verlor Zug jeweils knapp nach Penaltyschiessen. Seit dem letzten Zusammentreffen konnten die Zugerinnen zwei Spiele gewinnen, die Riders hingegen blieben ohne weiteren Punktegewinn. Nach einem starken Auftritt der Riders am Cupfinal, an dem sie sich gegen den aktuellen zweitplatzierten UHC Dietlikon lediglich mit 3:2 geschlagen geben mussten, sind die Riders nicht zu unterschätzen. Im Hinblick auf die kommende Playoutserie ist ein Sieg für beide Mannschaften sicherlich von grosser Wichtigkeit.

Von Beginn an waren es die Zugerinnen, die Druck aufs gegnerische Tor machten. Doch in der 6. Minute kam es zu einer Unkonzentriertheit in der Zuger Verteidigung, die zum Führungstreffer der Riders führte. Zug liess sich dadurch nicht beeindrucken und machte weiter Druck in der gegnerischen Zone. Die teilweise hundertprozentigen Chancen blieben jedoch ungenutzt und so gingen die Zugerinnen mit einem 0:1-Rückstand in die erste Drittelspause.

Das zweite Drittel startete mit einer frühen Strafe der Riders. Dies war die Möglichkeit der Zugerinnen zum Ausgleichstreffer. Doch wie bereits im ersten Drittel gelang es Zug nicht, den Ball im gegnerischen Tor zu versenken. In diesem Drittel erspielten sich beide Mannschaften gute Tormöglichkeiten, wobei keine weitere Tore fielen. Der Rückstand für die Zugerinnen in der zweiten Drittelspause blieb also bei einem Treffer.

Die Devise fürs dritte Drittel war klar: Es müssen dringend Tore erzielt werden. Der Start in dieses Drittel misslang jedoch komplett und die Riders nutzten diese Gelegenheit um ihren Vorsprung auf zwei Tore auszubauen. Dieser Treffer war zugleich der Weckruf für die Zentralschweizerinnen. Sie erhöhten den Druck noch einmal und spielten nun mit mehr Überzeugung. In der 47. Minute kam dann die Erlösung und der lang ersehnte Anschlusstreffer zum 1:2. Der Damm schien nun gebrochen zu sein und Zug erspielte sich weitere gute Möglichkeiten. Eine davon nutzte Kassandra Luck in der 50. Spielminute zum Ausgleichstreffer.

Kurz darauf gab es Probleme beim Wechseln und so kassierten die Zugerinnen die erste Strafe in diesem Spiel. Die Riders konnten allerdings nicht lange in Überzahl spielen, da sie kurz darauf ebenfalls eine Strafe erhielten. Die beiden Strafen liefen ab, ohne dass etwas passierte. In der 57. Spielminute erzielte Natascia Hagg auf Zuspiel von Franziska Kuhlmann der erstmalige Führungstreffer für Zug United. Knapp zwei Minuten später erhöhte Schibli auf Zuspiel von Marjut Mäkelä zum Schlussresultat von 4:2.

Trotz mangelnder Chancenauswertung in den ersten beiden Dritteln gelang den Zugerinnen im letzten Abschnitt die Aufholjagd zum Sieg. Die Hauptprobe ist somit gelungen und der Heimvorteil konnte gesichert werden. Was sich die Zugerinnen für die Playoutspiele sicherlich vornehmen müssen. ist die Konsequenz im Abschluss.


 

Zug - Dürnten-Bubikon-Rüti 4:2 (0:1, 0:0, 4:1)
Dorfmatt, Rotkreuz. -- 48 Zuschauer. -- SR Hohl/Keel.
Tore: 5. Eigentor 0:1.42. Timmel (Radacsi) 0:2. 47. Wilhelm (Kuhlmann) 1:2. 50. Luck 2:2. 58. Hagg (Kuhlmann) 3:2. 59. Schibli (Mätelä) 4:2.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Zug. 2mal 2 Minuten gegen Dürnten-Bubikon-Rüti.

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2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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