10.
01.
2009
NLA Frauen | Autor: Voneschen Reto

Piranha Chur gewinnt trotz schwacher Vorstellung

In der 12. NLA Unihockeyrunde der Frauen hat Piranha Chur auswärts gegen die Riders Dürnten mit 5:2 gewonnen. Erst im Schlussdrittel trafen die Kujala-Schwestern in einem schwachen Spiel zur Entscheidung.

Durch die Verschiebung des fünften Spieltages auf den 20. Dezember trafen die Churer Piranhas gestern bereits wieder auf die Floorball Riders aus dem Zürcher Oberland. Damals gewannen die Churerinnen zu Hause mit 13:1. Gestern in Rüti vor nur 78 Zuschauern präsentierten sich die Zürcherinnen aber deutlich verbessert. Lagen sie beim Hinspiel bereits nach dem ersten Drittel mit 0:5 im Rückstand, hielten sie im gestrigen Rückspiel - vor allem dank einer starken Heidi Jud im Riders-Tor - bis zur 44. Minute mit. Erst dann gelang Elina Kujala in Überzahl das vorentscheidende Tor zum 3:2. Zur definitiven Entscheidung trafen dann Nina Kälin (52.) und Karoliina Kujala (58.).

Überhebliche Piranhas
Der Start in die Partie gelang den Churerinnen nach Mass. Bereits nach sechs Minuten führten sie nach Toren von Corin Rüttimann (2.) und Seraina Ulber mit 2:0. Doch der frühe Vorsprung tat den Piranhas nicht gut. Schludrig und konzeptlos wirkten die Bündnerinnen im Anschluss. Dies nutzten die Zürcherinnen bis zur 28. Minute mit zwei Treffern zum Ausgleich aus. Bei Spielhälfte sah sich der Churer Coach Aldo Casanova sogar gezwungen ein Timeout zu nehmen, in welchem er seine Schützlinge lautstark darauf hinwies, dass die Partie nicht auf die leichte Schulter zu nehmen sei. Fortan spielten die Churerinnen auch nur noch mit zwei Sturmformationen weiter.

Schlecht gespielt, trotzdem gewonnen
Im Schlussabschnitt fanden die Churerinnen vor allem über den Kampf ins Spiel. So kamen die sie auch verdient zu den drei letzten, eingangs beschriebenen Treffern zum 5:2 Endstand. Spielerische Höhepunkte waren aber bis zur Schlusssirene rar gesät. Piranha-Sportchefin Brigitta Wegmann war denn vor allem auch über die drei gewonnenen Punkte erleichtert. „Wenn man schlecht spielt und trotzdem gewinnt, spricht das auch für die Klasse einer Mannschaft", versuchte sie trotz einer nicht immer überzeugenden Performance noch ein positives Fazit zu ziehen. Mit 24 Punkten liegen die Churerinnen somit immer noch mit neun Punkten Vorsprung auf Zug auf dem dritten Tabellenrang.

Riders Dürnten - Piranha Chur 2:5 (1:2, 1:0, 0:3)
Roosriet, Rüti ZH - 78 Zuschauer
SR: Brändle/Niedermann
Tore: 2. Rüttimann (Putzi) 0:1. 6. Ulber 0:2. 10. Benz (Sabrina Scherrer) 1:2. 28. Mäder (Tuovinen) 2:2. 45. Elina Kujala (Arpagaus/Ausschluss Erni) 2:3. 52. Kälin (Karoliina Kujala) 2:4. 58. Karoliina Kujala (Elina Kujala) 2:5
Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Riders Dürnten, 1-mal 2 Minuten gegen Piranha Chur
Riders Dürnten: Jud; Frölich, Büsser; Scherrer, Lischer; Alvarez, Benz, Saukko; Müller, Tuovinen, Gass
Piranha Chur: Vitetti; Arpagaus, Leiser; Streiff, Kornberger; Karoliina Kujala, Elina Kujala, Marti; Gabathuler, Ulber, Kälin; Putzi, Russi, Rüttimann.
Bemerkungen: Piranha Chur ohne Bless, Casutt, Hartmann, Wegmann (alle verletzt). - 33. Timeout Piranha Chur, 36. Streiff verletzt ausgeschieden, 60. Timeout Riders Dürnten

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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