12.
11.
2010
NLA Frauen | Autor: Voneschen Reto

Piranha Chur trotzt der Tristesse

Auch in der 7. Runde bleibt Piranha Chur ungeschlagen. Im Auswärtsspiel gegen Dürnten gewannen die Churerinnen locker mit 13:2. Es war der zweithöchste Sieg der Saison.

Gerade mal gutgezählte 80 Schaulustige verloren sich am Abend in die Roosriethalle in Rüti. Kein Wunder: Mit nur drei Punkten liegen die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti, wie der einheimische Club mit vollem Namen heisst, wieder einmal am Tabellenende. Auch das neuverpflichtete Trainerduo Jürg Kihm (ex-Nationaltrainer Australien) und Oliver Bachhofen konnte, trotz beispielsweise einem sehr intensiven Fitnesstraining im Sommer, keine Besserung hervorrufen. Die Zürcher Oberländerinnen waren gestern für die Churer Piranhas kein Gradmesser. Technisch und taktisch waren die Churerinnen mindestens eine Klasse besser.

Vorentscheidung im Startdrittel
Anfang Januar dieses Jahres erlebten die Churerinnen in Rüti eine der schwärzesten Abende der Clubgeschichte. Fast schon ein kleiner Skandal war die damalige 3:4-Niederlage, nachdem die Piranhas damals am Vorabend die Tabellenführung eroberten. Diesmal liessen sich die Piranhas aber weder von der tristen Kulisse, noch von den aufsässigen Zürcher Oberländerinnen beirren. Bereits nach dem ersten Drittel war klar, dass sich kein weiteres Debakel anbahnen sollte. Fünf Minuten konnten die Riders mithalten, dann erhöhten Mirca Anderegg, Katrin Zwinggi und Seraina Ulber innert 100 Sekunden auf 3:0, bis Drittelsende stand es gar 5:0.

Premieren für Rossier und Bürgi
Bis auf 13:2 erhöhten die Churerinnen bis Spielende. Freuen durften sich vor allem Géraldine Rossier, welche ihren ersten SML-Hattrick verbuchte, sowie Verteidigertalent Laura Bürgi, die ihr erstes SML-Tor erzielte. Die einzigen beiden Treffer der Zürcherinnen waren ein Überzahltor und ein Eigentor der Churerinnen. Einzig zu Beginn mussten die Piranhas einige bange Momente überstehen, als die ehemalige Churerin Nina Kälin drei hochkarätige Chancen vergab. "Das Resultat täuscht ein wenig, die Chancenverwertung zu Beginn der Partie war der Schlüssel zum Erfolg", meinte die verletzte Piranha-Verteidigerin Simona Streiff, welche die Partie auf der Tribüne verfolgte. Nach dem sechsten Sieg im sechsten Spiel liegt Piranha Chur nach wie vor an der Tabellenspitze - trotz einer Partie weniger.

Riders Dürnten - Piranha Chur 2:13 (0:5, 2:4,0:4
Roosriet Rüti. - 80 Zuschauer. - SR Aebersold, Manser.
Tore: 6. (5.03) Anderegg (Rüttimann) 0:1. 7. (6.25) Zwinggi 0:2. 7. (6.53) Ulber0:3. 13. Bürgi (Ulber) 0:4. 20. Rossier (Russi) 0:5. 26. Timmel (Dalla Corte/Ausschluss Ulber) 1:5. 28. Rossier (Russi) 1:6. 32. Eigentor 2:6.34. Rossier 2:7. 38. (37.06) Rüttimann (Russi) 2:8. 38. (37.27) Kujala (Ulber) 2:9. 41. Pasanen (Kujala) 2:10. 44. Rüttimann (Anderegg) 2:11. 46. Pasanen (Anderegg/Ausschluss Möglichova) 2:12. 51. Putzi (Sgier) 2:13.
Strafen: je 1-mal 2 Minuten.
Piranha Chur: Vitetti (41. Kessler); Arpagaus, Gabathuler; Marti, Bürgi; Kornberger, Sgier; Wohlgemuth; Anderegg, Rüttimann, Zwinggi (41. Fausch); Ulber, Pasanen, Kujala; Russi, Putzi, Rossier (41. Kindschi).
Bemerkungen: Piranha Chur ohne Streiff (verletzt), Dominioni (krank).

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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