05.
10.
NLA Frauen | Autor: Keller Damian

Red Ants besiegen Floorball Riders stilsicher

Die Red Ants reagierten mit einem deutlichen 4:0-Erfolg gegen die Floorball Riders auf die Niederlage in Zug in der Vorwoche. Der Sieg hätte auch weit höher ausfallen können.

Red Ants besiegen Floorball Riders stilsicher Die Red Ants feiern den zweiten Saisonsieg. (Bild: Dieter Meierhans)

Die Floorball Riders legten mit zwei Siegen aus den ersten drei Runden einen überraschend starken Saisonstart hin, die Planungen der Red Ants wurden derweil mit der Niederlage in Zug empfindlich getroffen. Das Heimspiel der Winterthurerinnen gegen die Zürcher Oberländerinnen kündigte sich entsprechend als Duell auf Augenhöhe an - entpuppte sich aber schon in den Startminuten als äusserst einseitige Affiche. Noch ehe die Gäste erstmals richtig am Ball waren, brachte Carola Kuhn die Red Ants nach 35 Sekunden bereits in Führung. In der 4. Minute traf Kuhn auf Zuspiel Melea Brunners ein zweites Mal, wenig später stand beim Abschluss Linn Larssons nur der Pfosten dem nächsten Treffer im Weg. Die Winterthurerinnen überfuhren den Gegner regelrecht, waren schneller, gewannen die Zweikämpfe und suchten konsequent den Weg aufs Tor. In der zweiten Hälfte des Startdrittels liess der Druck leicht nach, doch kurz vor der Sirene war Larsson doch noch erfolgreich. Nach einer langen Phase, in der dem Ball mit schnellem Passspiel Sorge getragen wurde, traf die U19-Internationale zum verdienten 3:0. „Das war ein optimaler Start. Nach der Partie in Zug war allen klar, dass der Wind drehen muss. Gegen die Riders hatte ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass wir etwas anbrennen lassen würden", sagte Red-Ants-Coach Lukas Eggli nach der Partie. Im zweiten Abschnitt zauberten die Red Ants phasensweise sogar. In der 23. Minute nahm Melea Brunner einen Ball technisch perfekt an und bediente Hana Konickova, die sich im Slot um die eigene Achse drehte und präzise zum 4:0 einnetzte.

Baustelle Powerplay
Dass die Red Ants die Partie mit nur zwei Blöcken in Angriff nahmen, unterstrich deren Bedeutung. Erst nach dem 4:0 kam auch die dritte Formation zum Zug, was jedoch nichts an der Richtung des Spiels änderte. Die Gäste wiesen im Verlauf der Partie zwar immer mehr Ballbesitz auf, vermochten sich jedoch kaum zwingende Torchancen zu erarbeiten. Die grösste Parade auf dem Weg zum Shutout musste Torhüterin Nicole Heer in den letzten Sekunden zeigen, als sie - bei Überzahl der Winterthurerinnen - ernsthaft geprüft wurde. „Über das Powerplay müssen wir diskutieren", meinte denn auch Lukas Eggli. Drei Überzahlmöglichkeiten blieben ungenutzt, spielübergreifend warten die Red Ants seit sieben Powerplays auf ein Tor. Gegen die Riders spielte das aber letztlich keine Rolle. Auch nicht, dass Sindy Rüegger ein zweites Mal die Torumrandung traf und weitere hochkarätige Chancen liegen gelassen wurden. Zu überlegen traten die Red Ants an diesem Abend in allen Belangen auf. Für einen bitteren Beigeschmack sorgte lediglich ein Zwischenfall mit der neuen Schwedin Linn Mikaelsson, die - trotz Gesichtsschutz - nach einem Schlag gegen ihre ramponierte Nase zusammensackte und für Abklärungen ins Spital gefahren werden musste.


 

Red Ants Rychenberg - Floorball Riders 4:0 (3:0, 1:0, 0:0)
Oberseen, Winterthur. 263 Zuschauer. SR Keel/Siegfried.
Tore: 1. (0.35) Kuhn (Rüegger) 1:0. 4. Kuhn (Brunner) 2:0. 20. Larsson (Mattle) 3:0. 23. Konickova (Brunner) 4:0.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Red Ants. 3mal 2 Minuten gegen FB Riders.
Red Ants: Heer; Konickova, Schmuki; Garbare, Hohl; Mikaelsson, Krähenbühl; Wieland; Rüegger, Brunner, Kuhn; Larsson, Kühne, Mattle; Büchi, Krausz, Brändli.
Floorball Riders: Schöni; Smeds, Werz; Klöti, Devenoge; Heitzmann, Loudova; Gmür, Bühler, Hutter; Wichert, Brünn, Faisst; Polakova, Jablonowska, Bachrata.
Bemerkungen: 7. Pfostenschuss Larsson. 54. Pfostenschuss Rüegger

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