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NLA Frauen | Autor: Red Ants Rychenberg

Red Ants verlieren zum Auftakt klar

Die Red Ants lassen Quali-Sieger Zug United im ersten Spiel der Viertelfinalserie zu viel Raum und verlieren in der Zentralschweiz deutlich mit 2:10. Im Heimspiel vom Donnerstag muss eine Steigerung her.

Red Ants verlieren zum Auftakt klar Vivien Kühne liegt mit den Red Ants nach dem ersten Viertelfinal-Spiel in Rückstand. (Bild: Michael Peter)

Ein Abschluss von Nicole Mattle, ein zweiter von Melea Brunner - und dann drischt Corin Rüttimann den Ball backhand entschlossen an Lisa Isler vorbei ins Netz zur Zuger Führung. Die Aktion in der 4. Minute sollte symbolisch für die ganze Partie stehen. Die Red Ants bemühten sich, spielten mit, kreierten auch Chancen. Aber bis zum ersten Treffer vergingen fast 34 Minuten - als Nicole Mattle mit einem regelrechten Sonntagsschuss aus spitzem Winkel unter die Latte traf, stand es bereits 5:0 für den Favoriten. „Es macht Spass, den Ball zu haben - bringt aber wenig, wenn man die Tore nicht macht. Wenn Mattles Tor früher fällt, wird es mental ein ganz anderes Spiel", sagte Red-Ants-Coach Pascal Leu nach der Partie. So aber zogen die Zentralschweizerinnen konsequent davon. Als Linn Mikaelsson Sina Krausz in der 39. Minute im Slot fand, stand es bereits 7:1. Lisa Isler konnte wenig ausrichten, die Zugerinnen fanden immer wieder genug Platz in gefährlichen Abschluss-Positionen vor. „Wir standen zwar meistens in der Nähe der Gegenspielerinnen, wurden dann aber doch von den Querpässen überrascht", analysiert Leu. Tatsächlich ähnelten sich viele Gegentreffer. Und dabei hatte man nicht den Eindruck, dass Zug ans Limit gehen musste.

Kommt der Beton?
Die Floskel, dass in den Playoffs die Höhe einer Niederlage keine Rolle spielt, gilt natürlich auch hier. Die Red Ants haben ein Spiel der Best-of-7-Serie verloren, mehr nicht - ob 2:10 oder 2:3 ist egal. Am Donnerstag (19.30 Uhr) erhalten sie in Oberseen bereits die Gelegenheit zur Revanche. Wird nach den vielen Gegentoren nun der Beton angemischt, statt gegen die beste Offensive der Liga weiter mitspielen zu wollen? „Das haben wir noch nicht entschieden, es wurden verschiedene Szenarien besprochen. Doch in den bisherigen Partien hatten wir gegen Zug die besten Phasen, wenn wir sie mit Pressing unter Druck setzen konnten", scheint Leu davon vorderhand nichts wissen zu wollen. Nur müssen dann aber auch Tore her - und am besten nicht erst nach einer halben Stunde. Denn etwas ist sicher - wenn Rüttimann, Gerig, Ratjova und Co. Platz haben, treffen sie auch. Unabhängig von der Taktik muss alles zusammenpassen, wenn die Red Ants dieses Zug United schlagen und die Serie verlängern wollen.


 

Zug United - Red Ants Winterthur 10:2 (2:0, 5:2, 3:0)
Dreifachsporthalle Kantonsschule Zug, Zug. 210 Zuschauer. SR Beck/Gubser.
Tore: 4. C. Rüttimann (S. Müller) 1:0. 17. I. Gerig (R. Bichsel) 2:0. 24. M. Horvath (I. Gerig) 3:0. 26. I. Gerig 4:0. 30. S. Ott (I. Härdi) 5:0. 33. I. Supakova (I. Gerig) 6:0. 34. N. Mattle (J. Wiedmer) 6:1. 38. M. Repková (C. Rüttimann) 7:1. 39. S. Krausz (L. Mikaelsson) 7:2. 53. I. Gerig (R. Bichsel) 8:2. 57. R. Bichsel (I. Gerig) 9:2. 59. E. Hedlund (R. Gemperle) 10:2.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Zug United. keine Strafen gegen Red Ants.
Zug United: Müller; Supakova, Horvath; Kistler, Knüsel; Noga, Hoorn; Ratajova, Gerig, Bichsel; Rüttimann, Müller, Repkova; Gemperle, Ott, Härdi; Hedlund.
Red Ants: Isler; Garbare, Wiedmer; Hanzlikova, Kühne; Hohl, Krähenbühl; Kläy, Brunner, Mattle; Krausz, Mikaelsson, Fritsche; Büchi, Bandschapp, Dierks.

 

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