19.
02.
2018
Spielberichte | Autor: WASA St. Gallen

WaSa mit Playout-Heimvorteil

Die Frauen des UHC Waldkirch-St.Gallen schaffen in den letzten beiden Spielen die Playoff-Qualifikation nicht mehr, sichern sich dank einem 4:3-Erfolg gegen Zug United aber das Heimrecht im Playout.

Am Samstag stand für den UHC WaSa ein entscheidendes Spiel gegen das punktegleiche Zug United in Oberägeri auf dem Plan. Der Start in die Partie verlief für die St. Gallerinnen nicht optimal und Zug United schoss in der zweiten Minute nicht nur das erste Tor, sondern erhöhte lediglich drei Minuten später auf 2:0. Dies war ein klarer Weckruf für den verschlafenen Start der Damen des UHC WaSa. Captain Iris Bernhardsgrütter zeigte mit dem ersten Treffer in der 12. Minute die entsprechende Reaktion. WaSa hatte in der Folge mehr vom Spiel, Zug United verliess sich auf das Konterspiel. Im Verlauf des ersten und des gesamten zweiten Drittels konnten jedoch auf beiden Seiten, trotz vieler Chancen, keine weiteren Tore erzielt werden. Kurz nach Anpfiff des letzten Drittels erzielte Livia Resegatti den langersehnten Ausgleichstreffer für Waldkirch-St. Gallen. Weitere gefährliche Torchancen hielten das Spiel spannend, doch erst in der 56. Minute schoss Iris Scherrer die Gäste das erste Mal in Führung. Zug United nutzte in der letzten Spielminute die defensiven Fehler der St. Gallerinnen aus und erkämpfte sich mit dem 3:3 die Verlängerung. In der Überzeit war es erneut Livia Resegatti, die den erlösenden Treffer schoss, der für WaSa zwei Punkte wert war.

Starke Leistung gegen den Meister
Das letzte Spiel der Qualifikation fand am Sonntag in St. Gallen gegen den letztjährigen Meister und Cupsieger UHC Dietlikon statt. Mit einem Sieg und dem richtigen Resultat im Spiel Zug-Frauenfeld hätte sich WaSa den achten Rang und damit einen Playoff-Platz sichern können - eine denkbar schwierige Aufgabe. Liga-Topscorerin Michelle Wiki schoss die Favoritinnen in der fünften Minute in einem Überzahlspiel denn auch in Führung. In der 14. Minute war es ebenfalls die Topscorerin des UHC Dietlikon, welche den zweiten Treffer erzielte. WaSa gab sich allerdings nicht so schnell geschlagen: In der 29. Minute wurden die St. Gallerinnen für ihre gute Leistung belohnt und Nina Metzger schoss den Ausgleichstreffer. Sereina Zwissler erhöhte kurz vor der zweiten Pause auf 3:1 für die Zürcherinnen. Konnte das scheinbar Unmögliche für WaSa doch noch möglich werden? Dietlikons Tanja Stelle beantwortete diese Frage nur 30 Sekunden nach dem Start in den Schlussabschnitt mit dem 4:1. Der erwartete Einbruch von WaSa erfolgte allerdings auch durch diesen entscheidenden Treffer nicht: Dank der guten Moral des ganzen Teams und der ausserordentlichen Leistung von Torhüterin Livia Werz konnte der Meister bis zum Ende des Spiels nur auf 5:1 erhöhen.

Playout gegen Zug
Die Aufsteigerinnen des UHC Waldkirch-St.Gallen beenden damit die Qualifikation in ihrer ersten NLA-Saison auf dem neunten Rang. Dank den zwei erspielten Punkten am Samstag konnten sie sich das Heimrecht in den Playout-Spielen sichern. Im Playout trifft WaSa in einer Best-of-5-Serie auf Zug United. Das erste Spiel findet am 3. März statt.


 

Zug United - Waldkirch-St. Gallen 3:4 n.V. (2:1, 0:0, 1:2, 0:1)
Sporthalle Hofmatt, Oberägeri. 56 Zuschauer. SR Rudin/Siegfried.
Tore: 2. O. Herzog (J. Felder) 1:0. 5. T. Volakova (S. Kuster) 2:0. 12. I. Bernhardsgrütter (L. Resegatti) 2:1. 41. L. Resegatti (N. Metzger) 2:2. 56. I. Scherrer (C. Göldi) 2:3. 59. Z. Hubackova (M. Krähenbühl) 3:3. 69. L. Resegatti (N. Metzger) 3:4.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Zug United. 1mal 2 Minuten gegen Waldkirch-St. Gallen.

Waldkirch-St. Gallen - UHC Dietlikon 1:5 (0:2, 1:1, 0:2)
Sporthalle Tal der Demut, St. Gallen. 130 Zuschauer. SR Lieberherr/Rhöös.
Tore: 5. M. Wiki (J. Suter) 0:1. 14. M. Wiki (I. Gerig) 0:2. 29. N. Metzger (L. Resegatti) 1:2. 40. S. Zwissler (M. Wiki) 1:3. 41. T. Stella (A. Streiff) 1:4. 56. L. Pedrazzoli (J. Suter) 1:5.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Waldkirch-St. Gallen. keine Strafen.

 

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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