09.
2017
Affolter im Schuss
Drei Tore beim Auswärtssieg Wilers bei Alligator Malans, gleich noch eines im Heimspiel gegen die Tigers - Philipp Affolter hat ein erfolgreiches Wochenende hinter sich. Wir haben beim 20-Jährigen nach seiner NLA-Torpremiere nachgefragt.
Einen schlechten Zeitpunkt für Tore gibt es ja grundsätzlich nicht. Philipp Affolter wählte für seine ersten NLA-Treffer aber gleich besonders wertvolle Minuten aus - er traf gegen Alligator in der ersten und letzten Minute des ersten Drittels und in der Schlussminute des zweiten Abschnitts. Diesen 6:2-Vorsprung gaben die Berner in Maienfeld dann nicht mehr her.
Dein Fazit zum Spiel am Samstag gegen Alligator Malans?
Philipp Affolter: Es war ein Kampf um jeden Meter. Wir sind gut in die Partie gestartet und waren vom Anpfiff an bereit. Zu Beginn des Spiels kam Malans kaum zu Torchancen, während wir sehr effizient auftraten. Trotzdem war es im letzten Drittel ein Kampf um jede Minute. Ich bin froh, dass wir den Sieg über die Zeit gebracht haben.
Drei persönliche Treffer und ein 7:4 gegen den Superfinalisten: Besser gehts fast nicht?
Es ist natürlich schön, wenn es einem persönlich gut läuft. Letztlich sind aber nur die drei Punkte wichtig.
Im Schlussdrittel kamen die Malanser noch einmal von 2:6 auf 4:6 heran. Habt ihr euch da zu fest zurückgezogen?
Alligator betrieb im letzten Abschnitt ein viel aggressiveres Pressing und machte extrem Druck. Wir wirkten zeitweise ein bisschen verängstigt. Wir wollten um jeden Preis den Ball sofort in die Offensive bringen und spielten zu wenig clever. Man muss aber auch sagen, dass sich Malans im letzten Drittel deutlich steigerte.
Anders als im Auftaktspiel gegen Köniz resultierten gegen Alligator die Tigers je drei Punkte. Was lief besser als beim Season-Opener?
Das Feuer und die Leidenschaft waren viel mehr vorhanden. Jeder ging für jeden und auch auf der Bank herrschte eine enorm gute Atmosphäre. Wir kämpften um jeden Meter. Das fehlte gegen Köniz noch.