18.
03.
NLA Männer | Autor: Unihockey Tigers Langnau

Benjamin Lüthi zurück bei den Tigers

Die sportliche Zukunft der Unihockey Tigers erhält zusätzliche Kompetenz: Mit Benjamin Lüthi kehrt ein ausgewiesener Fachmann und echtes Tigers‑Eigengewächs zu seinem Stammverein zurück. Gemeinsam mit Björn Siegenthaler an der Seite übernimmt er künftig die Funktion als Head of Sport und wird die sportliche Entwicklung des Vereins entscheidend mitprägen.

Benjamin Lüthi zurück bei den Tigers Benjamin Lüthi bringt viel Erfahrung als Spieler und Funktionär mit. (Bild: zVg)

Mit der Verpflichtung von Benjamin Lüthi holen die Unihockey Tigers eine Persönlichkeit ins Emmental zurück, die den Verein bestens kennt und gleichzeitig auf einen grossen Erfahrungsschatz im regionalen, nationalen und internationalen Unihockey zurückblicken kann. Seine Laufbahn startete Lüthi unter anderem als Spieler bei Torpedo Gauchern und bei UH Zäziwil-Gauchern/Unihockey Tigers, absolvierte über 400 Nationalligaspiele im Emmental und 35 Spiele für die A-Nationalmannschaft, bevor er zum Abschluss seiner Karriere für drei Saisons als Spielertrainer zum UHT Schüpbach wechselte.

Seit bald zwei Jahrzehnten ist Lüthi als Trainer auf verschiedenen Stufen beim UHC Thun tätig und baute dort insbesondere den Übergang vom Klein- aufs Grossfeld auf. In der aktuellen Saison betreut er als Co- eadcoach das U18A-Leistungsteam des UHC Thun, das zurzeit um den Finaleinzug spielt. Darüber hinaus engagierte er sich während zwei Jahren im KBUV in verschiedenen Auswahlteams. Im Ehrenamt prägte der 46-Jährige über viele Jahre den gemeinnützigen Verein Unihockey für Strassenkinder (floorball4all) und sitzt dort bis heute im Vorstand. Bei den Unihockey Tigers wird Lüthi in seinem neuen Amt ebenfalls im Vorstand den Bereich Sport vertreten und den im Sommer kürzertretenden Co-Präsidenten Björn Siegenthaler ersetzen.

Mit seinem beruflichen und pädagogischen Hintergrund als Abteilungsleiter Bildung, Kultur, Sport der Gemeinde Spiez bringt Benjamin Lüthi weitere wichtige Skills für diese Funktion mit. Als Tigers‑Eigengewächs kennt Lüthi die Philosophie und die Strukturen des Vereins bestens. „Ich bin überzeugt, dass wir Unihockey im Emmental regional und über die Vereinsgrenzen hinweg denken müssen", meint er und signalisiert damit, dass ihm die Zusammenarbeit mit den umliegenden Vereinen wichtig ist. Gemeinsam mit Aldo Casanova als Nachwuchsverantwortlichen wird er künftig die sportliche Ausrichtung der Tigers weiterentwickeln und insbesondere den Nachwuchsbereich, die Ausbildung der Trainerinnen und Trainer und die regionale Zusammenarbeit stärken.

Co-Präsident Björn Siegenthaler ist über den wichtigen Zugang begeistert: «"Benj" ist ein Wunschtransfer. Der Wert kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Das gelingt nicht jede Saison, umso mehr freue ich mich auf die gemeinsame Arbeit mit ihm.» Auch Benj Lüthi blickt seiner neuen Aufgabe mit grosser Motivation entgegen: «Die Tigers sind mein Stammverein, hier habe ich fast meine gesamte Karriere gespielt - deshalb bedeutet mir diese neue Aufgabe sehr viel. Mein Ziel ist es, den Junioren im Emmental optimale Voraussetzungen zu bieten, damit sie ihr Potenzial voll ausschöpfen können und langfristig zu Topspielern heranwachsen. Dazu gehören heute sehr viele Faktoren und Themenfelder.» Weiter meint der in Röthenbach aufgewachsene Emmentaler: «Wir möchten die Ausbildung über alle Nachwuchsstufen hinweg noch klarer strukturieren und die Trainer bestmöglich unterstützen. Wenn wir gemeinsam konsequent arbeiten, können wir den Talenten im oberen Emmental die Basis für den nächsten Schritt im Leistungssport geben. Das soll unser Anspruch sein.»

Mit der Verstärkung in der sportlichen Führung stellt sich der Verein zudem frühzeitig auf die Anforderungen der nationalen Strategie «Unihockey 2025» ein, welche unter anderem von zukünftigen Zentrumsvereinen klar definierte Strukturen und eine professionelle sportliche Leitung verlangt. Die Unihockey Tigers sind überzeugt, mit Benj Lüthi eine Persönlichkeit gewonnen zu haben, die sowohl fachlich wie auch menschlich hervorragend zum Verein passt und die sportliche Entwicklung in den kommenden Jahren entscheidend mitprägen wird.

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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