16.
01.
2020
NLA Männer | Autor: Keller Damian

Chris Eschbach: „Haben einen guten Drive“

Im dritten Spiel des Jahres kommt es für WaSa gegen Uster am Samstag zum dritten „Sechs-Punkte-Spiel" in Folge. Gegen Chur gewannen die Ostschweizer, beim HCR setzte es eine Niederlage ab. Und jetzt? Chris Eschbach nimmt Stellung.

Chris Eschbach: „Haben einen guten Drive“ Chris Eschbach und WaSa fanden die Energie im Spiel gegen den HCR zu spät. (Bild: Damian Keller)

Am letzten Wochenende lag WaSa gegen den HCR nach rund sieben Minuten bereits 0:3 zurück und holte erst ganz zum Schluss fast noch einen Fünf-Tore-Rückstand auf. Was lief bei der 5:8-Niederlage schief?
Chris Eschbach: Wir waren zu Beginn nicht ganz bei 100 Prozent und kassierten zu einfache Tore, etwa aus Freischlägen. Da fehlten fünf Prozent, um nahe genug am Mann zu sein. Dann fehlte auch etwas das Wettkampfglück. Wenn wir beim Stand von 3:0 im Powerplay treffen, läuft der Match vielleicht anders - stattdessen fingen wir den vierten Treffer. Im Schlussdrittel waren wir mit viel Energie unterwegs und nach dem 7:5 war wieder alles möglich, wie man spätestens seit der Frauen-WM weiss.

Mit einem Sieg hätte WaSa den HCR auf sechs Punkte distanzieren können - wieso seid ihr bei dieser heiklen Ausgangslage nicht bei 100 Prozent gewesen?
Gegen Chur und die Tigers waren wir es, vielleicht sogar bei 110 oder 120 Prozent. Aber wir sind noch kein Spitzenteam und es ist normal, dass dann auch wieder eine kleine Baisse kommt. Wir müssen für das Restprogramm aber unsere Lehren daraus ziehen.

Reicht der Vorsprung von aktuell drei Punkten auf den Strich für die Playoffs?
Wir treffen jetzt im Direktduell auf Uster, am Schluss wartet Sarnen auf uns - aber auch GC und Malans haben wir schon geschlagen. Wir haben einen guten Drive und wissen, dass wir mit 100 Prozent alle Teams schlagen können.

Ist das erstmalige Erreichen der Playoffs im Team ein Dauerthema?
Es ist uns bewusst, dass dieser Meilenstein von uns erwartet wird. Teamintern sehen wir andere Leistungen als Meilenstein, den souveränen Sieg in Chur etwa. Wir stehen jetzt bei 26 Punkten, so vielen wie noch nie. Meines Wissens haben den Jets einmal 19 Punkte für die Playoffs gereicht. Wenn es jetzt plötzlich 40 braucht, können wir auch nichts machen.

Mit diversen Vertragsverlängerungen schon vor dem Entscheid im Playoff-Rennen vermochte der Verein ein Zeichen zu setzen.
Absolut. Die Spielvorschauen der Gegner fassen es oft gut zusammen. „WaSa kann nicht mehr nur kontern wie noch vor drei Jahren" lese ich da oft. Wir sind vorwärts gekommen und können nun auch produzieren, notfalls mit 6-gegen-5 am Schluss. Gegen die Teams hinter uns hatten wir fast keine Probleme und punkteten auch gegen die Teams aus dem Mittelfeld - auch wenn die Gegner bei unserem Ballbesitz unser altes Kontersystem fast erfolgreicher anwenden als wir selber.

Wie viele Punkte braucht es denn noch für die Playoffs?
Ich will die Limite gar nicht kennen. Wir müssen aus unseren Spielen lernen. Am letzten Wochenende verdiente sich der HCR mit einer guten Einstellung, dem nötigen Wettkampfglück und der tollen Kulisse den Sieg. Das Spiel war auch so tolle Werbung für den Sport. In so eine Arena kommt man auch als Gegner gerne, wobei man sich schon erst daran gewöhnen muss, vor 1500 Fans statt 400 zu spielen.

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2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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