12.
2011
Der Captain bleibt an Bord
Einen Namen gemacht, hat sich Marc Huber in seinen bislang dreieinhalb Jahren in der SML vor allem durch sein kompromissloses Einsteigen sowie seine offensiven «Moves». Hubers Talente erkannt, hatte Radim Cepek. Rychenbergs früherer tschechischer Spieler und -trainer hatte den damals 23-jährigen Erstliga-Verteidiger für die Saison 2008/09 aus Dietlikon nach Winterthur mitgebracht.
Annähernd 100 Meisterschaftsspiele hat Huber seither in der höchsten Schweizer Unihockeyliga bestritten und sich zur unverzichtbaren Grösse in Rychenbergs Team gemausert. Mit elf Toren und 25 Assists zählt er zu den offensiv produktiven Verteidigern. Obwohl er in der aktuellen Spielzeit in einer sehr offensiv ausgerichteten Linie überwiegend defensive Aufgaben übernimmt, ist Huber mit elf Skorerpunkten zweitbester Punktesammler unter den Verteidigern der Mannschaft.
Seit der laufenden Saison bekleidet Huber das Captainamt. «Er ist eine wichtige Stütze und gehört bei uns mit seiner Physis, seiner guten Übersicht und seinem Spielverständnis zu den Top 2-Verteidigern», lobt ihn Trainer Daniel Costa. Auch mache die Zusammenarbeit mit seinem Captain viel Spass: «Er ist offen für Neues und stellt immer den Teamgedanken in den Vordergrund, auch wenn wir mal nicht gleicher Meinung sind.»