11.
2007
Der Leader fordert den Meister heraus
Am nächsten Samstag treffen die Piranhas auf eben dieses Dietlikon. Für Casanova ist klar, „wir wollen beweisen, dass wir ein würdiger Leader sind." Mut macht ihm auch die Tatsache, dass seine Spielerinnen in der heimischen Gewerbeschule meist eine Spur stärker spielen als auswärts. So verloren sie noch kein Heimspiel in dieser Saison, die letzte Niederlage in Chur datiert vom 1. April - gegen Dietlikon natürlich, damals noch in den Playoff-Halbfinals.
Stetig gesteigert
Im ersten Saisonspiel waren die Churerinnen am Europacupsieger aus dem Zürcher Unterland nahe dran. Nur mit 2:4 verloren sie Ende September. Im Laufe der Meisterschaft konnten sich die neu formierten Churerinnen stetig steigern. Gegen Vizemeister Winterthur spielten sie 3:3, Cupsieger Zug wurde gar 3:1 bezwungen. Immer besser in Fahrt kommen die beiden nordischen Verstärkungs-spielerinnen Matilda Holmbom (Schweden) und Elina Kujala (Finnland). Letztere erzielte im Länderspiel vergangenen Samstag gleich zwei Tore gegen die Schweiz.
Aber auch die einheimischen Akteurinnen konnten sich steigern. Gabathuler, Michelle Russi, Sina Casutt und Brigitta Wegmann trugen wieder das Nationaldress. Für den samstäglichen Spitzenkampf hoffen die Churerinnen auf einen grossen Zuschauerzuspruch. „Wir haben einiges unternommen, um vor einer würdigen Kulisse zu spielen", verrät Casanova, „wir wollen in erster Linie Werbung fürs Damen-Unihockey machen."
Für zwei unihockey.ch Leser steht je ein Ticket bereit. Wer sich bis um 18 Uhr auf dieser hc.yekcohinu@nehcsenov.oter">Mailadresse meldet, nimmt an der Verlosung teil.