15.
11.
2007
NLA Männer | Autor: Voneschen Reto

Der Leader fordert den Meister heraus

Am Samstag versucht Piranha Chur vor eigenem Anhang die Tabellenführung gegen Dietlikon zu verteidigen (19.30 Uhr). Unter den unihockey.ch Lesern werden zwei Tickets verlost.
Der Leader fordert den Meister heraus
Gut fühle es sich an, so ganz oben auf dem Leaderthron, meint Piranha Churs Topskorerin Ramona Gabathuler lachend. Erstmals seit über vier Jahren steht der Churer Frauen Unihockeyverein wieder ganz oben in der NLA-Tabelle. Möglich machten dies Red Ants Winterthur, welche Titelverteidiger Dietlikon am letzten Spieltag erstmals seit Januar 2006 eine 5:4 Niederlage zuführten. Die Churerinnen gewannen gleichzeitig 5:1 gegen Burgdorf und übernahmen dank dem besseren Torverhältnis die Spitze. Wenn es nach Piranha-Coach Aldo Casanova geht, gerne auch für länger.
Am nächsten Samstag treffen die Piranhas auf eben dieses Dietlikon. Für Casanova ist klar, „wir wollen beweisen, dass wir ein würdiger Leader sind." Mut macht ihm auch die Tatsache, dass seine Spielerinnen in der heimischen Gewerbeschule meist eine Spur stärker spielen als auswärts. So verloren sie noch kein Heimspiel in dieser Saison, die letzte Niederlage in Chur datiert vom 1. April - gegen Dietlikon natürlich, damals noch in den Playoff-Halbfinals.

Stetig gesteigert
Im ersten Saisonspiel waren die Churerinnen am Europacupsieger aus dem Zürcher Unterland nahe dran. Nur mit 2:4 verloren sie Ende September. Im Laufe der Meisterschaft konnten sich die neu formierten Churerinnen stetig steigern. Gegen Vizemeister Winterthur spielten sie 3:3, Cupsieger Zug wurde gar 3:1 bezwungen. Immer besser in Fahrt kommen die beiden nordischen Verstärkungs-spielerinnen Matilda Holmbom (Schweden) und Elina Kujala (Finnland). Letztere erzielte im Länderspiel vergangenen Samstag gleich zwei Tore gegen die Schweiz.
Aber auch die einheimischen Akteurinnen konnten sich steigern. Gabathuler, Michelle Russi, Sina Casutt und Brigitta Wegmann trugen wieder das Nationaldress. Für den samstäglichen Spitzenkampf hoffen die Churerinnen auf einen grossen Zuschauerzuspruch. „Wir haben einiges unternommen, um vor einer würdigen Kulisse zu spielen", verrät Casanova, „wir wollen in erster Linie Werbung fürs Damen-Unihockey machen."

Für zwei unihockey.ch Leser steht je ein Ticket bereit. Wer sich bis um 18 Uhr auf dieser hc.yekcohinu@nehcsenov.oter">Mailadresse meldet, nimmt an der Verlosung teil.

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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