25.
03.
2004
NLA Männer | Autor: Floorball Thurgau

Der neue Cheftrainer steht fest

Die NLA-Unihockeyanerinnen von Floorball Thurgau bestreiten am Samstag ihr erstes von maximal drei Playout-Spielen. Die Nachfolge von Philipp Hofmann übernimmt nach dem Saisonende der Klotener Emanuel Galimberti.

"Wir sind zuversichtlich, dass unsere Spielerinnen den Ligaerhalt schaffen werden", gibt sich Präsident Gregor Wegmüller kämpferisch. "Die Niveau-Unterschiede zwischen der NLB und der NLA sind im Damenbereich noch sehr gross." Entscheidend für den Ligaerhalt der Thurgauerinnen wird das erste Playout-Spiel vom kommenden Samstag sein, wenn sie um 20 Uhr in Zuckenriet gegen die Gegnerinnen von Dürnten-Bubikon aus der NLB antreten. In maximal drei Spielen wird sich entscheiden, wer von beiden zukünftig in der höchsten Liga der Schweiz mitspielen darf. "Jetzt brauchen wir die Unterstützung des Kantons", meint Trainer Philipp Hofmann und hofft dabei auf einen grossen Publikumsaufmarsch als Schützenhilfe im wohl wichtigsten Spiel der Saison.

Galimberti wird neuer Trainer

Galimberti
Emanuel Galimberti 
Im Gegensatz zum Ausgang des Playout-Krimis ist hingegen die Nachfolge als Trainer bereits fixiert. Emanuel Galimberti heisst der neue Cheftrainer im Damenbereich bei den Ostschweizerinnen. Der 31-jährige aus dem zürcherischen Raat arbeitet als Teamleiter bei Cargologic auf dem Flughafen Kloten. In Kloten war er diese Saison auch in seiner Freizeit tätig: Zusammen mit zwei Kollegen leitete er das Elite-Junioren-Team der Kloten-Bülach Jets und leistete einen wesentlichen Anteil an dessen Erfolg. Begonnen hat der Zürcher mit Thurgauern Wurzeln (Bürgerort Stettfurt) als Spieler bei den Giants-Hornets Bülach und spielte dort sogar zwei Jahre lang in der Nationalliga B. Nach seiner Aktivkarriere begann Galimberti 1996 als Trainer bei den White-Wolves Stadel-Niederhasli und führte das junge Team von der 2. in die 1. Liga, bevor er in der Saison 2002 seine Arbeit bei den Nachwuchs-Junioren der Jets begann.

Spitze ist sehr dünn
"Ich suche eine neue Herausforderung", begründet Emanuel Galimberti sein Interesse an einer Traineraufgabe bei Floorball Thurgau. Präsident Wegmüller ist überzeugt, dass Galimberti mit seiner ruhigen und kommunikativen Art, sowie seiner grossen Erfahrung der richtige Mann für diesen Posten ist. "Leider gibt es im Thurgau einfach nur wenige Unihockey-Spielerinnen, die gerne auf nationalem Niveau mitspielen wollen", erklärt Wegmüller und deutet dabei die schmale Spitze im Leistungsbereich der Damen an. Derzeit sind die Verantwortlichen in zahlreichen Gesprächen mit talentierten Spielerinnen. Ebenfalls werden erfolgreich erste Spielerinnen aus den Juniorenteams eingebaut. Die Zukunft des Damen-Unihockeys im Thurgau hängt sicherlich vom Erfolg der bestehenden Mannschaft in den Playouts ab - allerdings nicht nur. Wegmüller: "Der Thurgau würde durchaus noch ein paar Juniorinnenteams verkraften können. Genügend Interesse wäre auf alle Fälle bei etlichen Mädchen vorhanden."

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1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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