18.
06.
2013
NLA Männer | Autor: SV Wiler-Ersigen

«Der Zeitpunkt ist optimal»

Der Schwede Johan Schönbeck ist der neue Cheftrainer, der sein Amt beim SV Wiler-Ersigen Anfang Juni aufgenommen hat. Dabei hatte der neue Übungsleiter nicht nur Kontakt mit der ersten Mannschaft, sondern stellte er sich und seine neuen Ideen auch schon den U-Teams-Trainer vor, für die er als Ausbildungschef ebenfalls zuständig ist.

«Der Zeitpunkt ist optimal»

Johan Schönbeck liess es sich auch nicht nehmen beim Kleinfeld-Juniorentrainingslager rein zu schauen. Das Webteam des SVWE hat Schönbeck nach seinen ersten Eindrücken befragt.

svwe.ch: Johan Schönbeck, seit Anfang Juni bist du bei der Mannschaft im Sommertraining. Wie fühlt es sich an, wieder in der Schweiz zu sein?
Schönbeck: Es ist ein schönes Gefühl, ich freue mich auf die neue Aufgabe. Es kommen viele Erinnerungen hoch, an meine frühere Zeit in der Schweiz während meiner Engagements bei den Tigers Langnau. Andererseits ist es etwas komisch, noch ohne Familie hier zu sein. Aber ab Juli werde ich meine Frau Anna und die drei Kinder dann in die Schweiz holen und dann sind wir definitiv wieder hier.

Du warst vor zwei Jahren auch im Gespräch als Schweizer Natitrainer. Du hast dir damals aber nicht vorstellen können, längere Zeit ins Ausland zu gehen, was eine Voraussetzung für den Posten war, um möglichst zwei WM-Kampagnen zu bestreiten.
Meine Frau Anna sprach immer wieder davon, in die Schweiz zurückzukehren. Ich ehrlich gesagt, habe nicht damit gerechnet, nochmals hierher zu kommen. Schliesslich hatte ich bei meinem letzten Klub Växjö mündlich auch bereits zugesagt für die nächste Saison.

Und dann?
Kam der Anruf von Wiler-Ersigen. Vielleicht hätte ich es mir bei einem Anruf der Tigers wegen der emotionalen Bindung auch überlegt, aber sonst sicher bei keinem anderen Schweizer Verein. Ich habe während meiner Zeit in der Schweiz immer das Gefühl, dass beim SVWE alles sehr professionell organisiert ist, dass sie etwas besser machen, als die anderen. Und sportlich hat Wiler-Ersigen immer auf sehr hohem Level gespielt und dies auf längere Zeit bestätigt, obwohl man mehrheitlich mit Spielern auf dem eigenen Nachwuchs agiert hat. Dies hat mir sehr imponiert: Oft hat man in einem Klub einen guten Jahrgang und kann dann eine kurze Zeit oben mitspielen. Beim SVWE ist dies schon aussergewöhnlich, dass es ein Klub schafft, so lange zu dominieren und trotzdem primär auf den eigenen Nachwuchs zu setzen.

Aber das Timing scheint nicht optimal. Nicht wenige sehen die Ära Wiler-Ersigen am Ausklingen.
Für einen Trainer ist der Zeitpunkt perfekt. Die Tatsache, dass die grosse Rücktrittswelle ausgeblieben ist, zeigt doch auf, dass die Spieler die Scharte des Viertelfinal-Aus auswetzen wollen und dementsprechend motiviert werden sie sein. Zudem muss ich schmunzeln, wenn man davon spricht, einige Leistungsträger beim SVWE seien in die Jahre gekommen. Ich finde im Gegenteil, diese Spiele sind im besten Sportalter und haben noch viele gute Jahre vor sich.

Du bist zwar im Training anwesend, aber nur als Beobachter der Physistrainer. Stock und Ball sind in diesen Wochen kein Thema, weshalb?
Ich bin einfach der Meinung, dass wir noch genug lang Unihockey haben werden in der kommenden Saison, der Hunger soll nicht schon im November oder Dezember abhanden kommen. Ich möchte vielmehr, dass sich die Spieler nun die bestmögliche physische Verfassung holen, und da passt Unihockeytraining nicht unbedingt rein. Was man mit einem wöchentlichen Training mit Stock und Ball aneignet, ist mit Beginn der Hallenzeit Ende Juli schnell aufgeholt. Zudem ist die Verletzungsgefahr in diesem Trainingsstadium, wo so hart trainiert wird, doch grösser.

Im Juli werden die beiden Ausländer Tatu Väänänen und Isaac Rosén zu Team stossen? Was erwartest du von den Beiden?
Ich weiss, dass wir zwei unglaublich gute Spieler verpflichtet haben, die auf dem Feld sowieso, aber auch daneben eine Leaderrolle übernehmen können und auch werden. Tatu Väänänen wurde noch im Januar zum besten Spieler Finnlands gewählt, da erübrigt sich wohl jeder Kommentar. Und Isaac Rosén war ein Schlüsselspieler bei einem der populärsten und erfolgreichsten Vereine der schwedischen Liga.

 

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2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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