17.
01.
2020
NLA Männer | Autor: Güngerich Etienne

Derby im Fokus

In der fünftletzten Runde der Qualifikation braucht Chur Unihockey im Kampf um einen Playoffplatz dringend Punkte - und will sich gleichzeitig an Alligator Malans für die zwei erlittenen Derby-Niederlagen revanchieren.

Derby im Fokus Schon im August trafen die beiden Bündner Klubs anlässlich der Czech Open in Prag aufeinander. (Bild: Damian Keller)

Der Playoff-Kampf spitzt sich allmählich zu. Bei noch fünf ausstehenden Runden ist erst das Spitzenduo mit Wiler-Ersigen und GC sicher durch. Auch Zug, Köniz und Malans dürften die Playoff-Teilnahme nicht mehr verspielen. Die abgeschlagenen Thun und Sarnen stehen dagegen bereits als Playout-Teilnehmer fest, die beiden tragen am Samstag in Sarnen ihr zweites Direktduell aus.

HCR mit guten Erinnerungen an Köniz
Bleiben noch fünf Teams, die sich um die letzten drei Plätze streiten und nur acht Punkte voneinander trennen. Die schlechtesten Karten haben im Moment die Unihockey Tigers mit fünf Zählern Rückstand auf den Strich. Zuletzt holten die Emmentaler aber gegen Malans drei nichtbudgetierte Punkte und sind somit weiterhin im Geschäft. Allerdings steht dem Team von Mathias Gafner am Wochenende mit dem Heimspiel gegen GC eine schwierige Aufgabe bevor.

Auch Chur wird sich im Derby gegen Malans abmühen müssen, zumal die Alligatoren die beiden Direktduelle in dieser Saison für sich entscheiden konnten. Mitte Oktober gewann die Equipe von Oscar Lundin das Meisterschaftsspiel in Chur mit 4:1, zehn Tage später eliminierte sie die Churer an gleicher Stätte auch im Cup mit 6:4.

Der HC Rychenberg Winterthur bekommt es derweil ebenfalls mit einem Team aus der oberen Tabellenhälfte zu tun. Allerdings gehen die Zürcher nicht ganz ohne Hoffnung ins Spiel gegen Floorball Köniz. Denn im Hinspiel setzte sich der HCR in der SPOHAWE nach Penaltyschiessen durch. Und das letzte Aufeinandertreffen in der AXA-Arena vom Februar 2019 konnte er sogar mit 4:0 für sich entscheiden.

Hält das Hoch von Zug an?
Zum einzigen Duell zweier Playoff-Kontrahenten kommt es an diesem Wochenende einzig im Tal der Demut. Dort empfängt das Sechstplatzierte WaSa das Achtplatzierte Uster. Die beiden Mannschaften trennen in der Tabelle nur drei Punkte. Das Hinspiel wurde erst in der Verlängerung zu Gunsten der Zürcher Oberländer entschieden.

Abgeschlossen wird die 18. Runde am Sonntag mit dem Spiel zwischen Wiler-Ersigen und Zug United. Nach dem Sieg über die Hoppers (8:4) und der Qualifikation für den Cupfinal darf den Zentralschweizern gegen den Leader durchaus die nächste Überraschung zugetraut werden.


 


NLA Männer, 18. Runde

Samstag, 18. Januar
HC Rychenberg Winterthur - Floorball Köniz
18:00 Uhr - AXA Arena Winterthur

UHC Alligator Malans - Chur Unihockey
18:00 Uhr - Sporthalle Lust, Maienfeld

Tigers Langnau - Grasshopper Club Zürich
19:00 Uhr - Espace-Arena, Biglen

Waldkirch-St. Gallen - UHC Uster
19:00 Uhr - Sporthalle Tal der Demut

Ad Astra Sarnen - UHC Thun
20:00 Uhr - Dreifachhalle, Sarnen

Sonntag, 19. Januar
SV Wiler-Ersigen - Zug United
17:30 Uhr - Sporzentrum Zuchwil

 

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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