21.
05.
2006
NLA Männer | Autor: Beat Boss

Duell der Murmeltiere

Das Startspiel zur B-WM in Helsingborgs Idrottens Hus war auf den ersten Blick kein Knüller. Slowenien gegen Holland ist für Unihockeykenner kein besonderer Leckerbissen. Beide Nationen haben bisher an zwei WM-Turnieren teilgenommen und kamen nie bis in´s B-Finale.
Duell der Murmeltiere

Wer aber die Kaderlisten der beiden Teams anschaut, erkennt einige "Schweizer". Bei den Niederländern figurieren gleich deren vier und bei Slowenien ist Beni Cernela, der die beiden vergangenen Saisons beim Grasshoppers Club spielte mit von der Partie. Mit Rob Labruyère, welcher unbestritten zu den Teamleadern der Oranjes gehört, traf er auf einen alten Bekannten, denn die beiden waren in früheren Tagen Team Kollegen bei den Iron Marmots Davos-Klosters. Rob, der bereits seine Dritte WM bestreitet, hat es in der Schweiz zwar nicht so weit gebracht wie Beni, doch ist er um einiges reicher wenn es um Länderspiel-Erfahrung geht.

Lange Anreise

Cernela
Cernela, welcher erst diese Saison im Nationalteam debütierte, bestritt gestern sein viertes Länderspiel. Noch etwas müde von der Anreise welche er alleine mit dem Auto antrat konnte er sich nicht immer wie gewünscht in Szene setzen, doch gelangen ihm immerhin drei Skorerpunkte (1 Tor / 2 Assists). Zudem konnte er sich auch gleich als Best Player feiern lassen. Er habe sich nach der langen Anfahrt doch etwas ausgelaugt gefühlt, gab der Jenazer nach dem Spiel zu Protokoll. Auch fehlen noch die Automatismen, da er vor dem Spiel noch nie mit dem Team trainieren und auch nur an einem Zusammenzug teilnehmen konnte. Anders für Labruyère, welcher im zweiten Drittel enorm forciert wurde und kaum auf der Auswechselbank gesehen wurde. "Leider hat es uns nicht ganz gereicht die Slowenen zu packen, wir haben den Final-Einzug als Ziel und jetzt heisst es verlieren verboten gegen Österreich" sagte Labruyère, der sich auch ein Tor gutschreiben liess.

Sloweniens Sieg

Immerhin sahen die 732 Zuschauer - mehr als bei Schweiz-Norwegen am Abend - ein torreiches, zu Beginn sehr intensives und schnelles Spiel. Leider nahm das Tempo kontinuierlich ab und am Schluss fehlten auch die Kräfte auf beiden Seiten um das Niveau zu halten. Mit dem 7:5- Sieg starten die Slowenen optimal ins Turnier und sind Ihrem Ziel, dem Halbfinal, einen Schritt näher.

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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