11.
09.
2005
NLA Männer | Autor: Boesch Klaus

Erneut ein 5:8

Die Schweizer Herrennationalmannschaft verliert auch das zweite Spiel des Länderspielwochenendes mit 5:8. Im Gegensatz zum Samstag hatten die Eidgenossen aber diesmal mehr vom Spiel.
Erneut ein 5:8

Der internationale Höhenflug des Schweizer Unihockey ist vorerst gestoppt. Nach zwei Europacupsiegen und einem Weltmeistertitel zeigte Vizeweltmeister Tschechien den Eidgenossen deutlich, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen.

Guter Start

Dabei sah es zu Beginn gar nicht nach einer erneuten Niederlage aus. Die Schweizer starteten druckvoll und konzentriert in die Partie und setzten die Tschechen gehörig unter Druck. Das 1:0 durch Christoph Hofbauer war dann nach knapp 7 Minuten auch der verdiente Lohn. Doch danach verpassten es die Schweizer nachzulegen und die Tschechen kamen von Minute zu Minute besser ins Spiel.

Unsichere Defensive

Folta
Im Mitteldrittel kippte dann das Spiel endgültig. Innerhalb von 3 Minuten gingen die Tschechen in Führung und mit dem Rückstand kehrten auch die gestrigen Fehler zurück ins Spiel der Eidgenossen. Ballerverluste, Fehlpässe und ungedeckte Gegner führen auf diesem Niveau unweigerlich zu Gegentreffern. Positiv ist zu vermerken, dass die Schweizer nie aufhörten zu kämpfen und zweimal einenen Zweitorerückstand aufzuholen vermochten. Doch jedesmal hatten die Tschechen wieder eine Antwort parat.

Noch viel Arbeit

Der Start in die WM-Saison ist der Herren-Nationalmannschaft gründlich misslungen. Vor allem in der Defensive wartet noch viel Arbeit auf das Trainertrio Wolf, Düggeli und Brendler. Wenn man acht Tore pro Spiel kassiert gewinnt man gegen die Spitzenteams keinen Blumentopf. Es gab aber an diesem Wochenende durchaus auch positive Zeichen. Die Schweizer liessen zu keiner Zeit die Köpfe hängen und versuchten bis zum Schluss alles um das Spiel zu wenden. Dies spricht immerhin für eine gute Moral in der Mannschaft.


Schweiz – Tschechien 5:8 (1:0, 1:3, 3:5)
Gewerbeschule Chur – 450 Zuschauer
SR: Sirkka / Riihimäki (FIN)
Tore: 06:23 Chr. Hofbauer (M. Hofbauer) 1:0, 20:38 Hanzlik (Zalesny) 1:1, 23:01 Cepek (Jakubek) 1:2, 29:54 Salat (Cepek) 1:3, 35:12 M. Hofbauer (Schneeberger) 2:3, 42:21 Schild (Schuler) 3:3, 46:39 Sikora (Zalesny) 3:4, 48:31 Ostransky (Machala) 3:5, 48:50 M. Hofbauer (Penalty) 4:5, 51:45 Zimmermann (Dysli)) 5:5, 54:47 Folta (Richter) 5:6, 55:57 Ostransky (Dvorak) 5:7, 59:19 Ostransky (Schweiz ohne Torhüter) 5:8
Strafen: x2' Schweiz; 2x2' Tschechien
Schweiz: Kellenberger; Bichsel, Schneeberger, Bill, Dysli, Schild, Kaltenbrunner; Chr. Hofbauer, M. Hofbauer, Gerber, Zimmermann, Cadisch, Zürcher, Aeschlimann, Balmer, Schuler
Tschechien: Kafka; Jakubek, Hanzlik; Machala, Dvorak, Vladaf, Folta; Kozusnik, Cepek, Salat, Zalesny, Sikora, Ostransky, Hruby, Bouska, Malecek
Bemerkungen: 40. Lattentreffer Salat, 57:45 Time-out Schweiz; 58:30 – 59:19 Schweiz ohne Torhüter

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2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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