05.
2005
Finalrunde der Junioren D in Langenthal
Grosser Zuschaueraufmarsch
Der organisierende Verein UHC Langenthal hat im Vorfeld zwar einigen Aufwand in
die Bekanntmachung des Anlasses gesteckt, dennoch war das fünfköpfige
Organisationskomitee vom gewaltigen Zuschaueraufmarsch überrascht. „Natürlich
hat da das schöne Wetter ein wenig nachgeholfen“, so OK-Chef Michael Stämpfli.
„Wir haben mit ca. 1000 bis 1500 Zuschauern gerechnet, gekommen sind jedoch
schätzungsweise 2000 Personen!“
Berner Revanche
Noch vor einem Jahr in Kloten kassierten die Berner Teams eine arge Schlappe.
Kein einziges Team konnte sich für die Viertelfinals qualifizieren. Heuer gelang
nun die Revanche. Nach packendem Finale und keiner einzigen Niederlage im ganzen
Turnier gewannen die Junioren von UH Zäziwil-Gauchern die Goldmedaille. Aber
auch die Verlierer Jona-Uznach Flames 1 strahlten bei der Medaillenübergabe, die
freundlicherweise von der Langenthaler Stadträtin Paula Schaub vorgenommen
wurde, über beide Ohren. Mit dem UHT Schüpbach auf Rang drei gelang einem
weiteren Berner Team der Sprung auf das Podest. Aber auch der Unihockeysport als
Gesamtes ging als Gewinner hervor, konnte man der Region Oberaargau doch
beweisen wie viel Enthusiasmus und Leidenschaft in unserer Sportart steckt. Die
Ambiance auf und neben den Spielfeldern war grandios und viele interkantonale
Kinderfreundschaften konnten geschlossen werden.
Auch gute Technik führt zu Preisen
Nebst dem Kampf um die Medaillen, konnten sich die Spieler und Spielerinnen auch
einzeln in einem sogenannten Skill-Parcours messen. Wollte man sich einen der
attraktiven Preise ergattern, war Geschwindigkeit in Kombination mit Präzision
gefragt. Mit Luca Beeler war es ein Spieler des Silbermedaillengewinners
Jona-Uznach, der die anderen 150 Parcours-Teilnehmer in die Schranken wies.
Stars von Morgen treffen Stars von heute
Am Samstag Nachmittag stellten sich vier Spieler des aktuellen Schweizermeisters
und Europacupsieger SV Wiler-Ersigen unter dem Motto „Stars von Morgen treffen
Stars von heute“ zur Autogrammstunde. Die Nachfrage der Junioren nach
Unterschriften ihrer Idole war derart gross, dass die Autogrammstunde
schlussendlich zweieinhalb Stunden dauerte und die armen Wiler-Stars beinahe
einen Sonnenbrand einfingen.
Reibungsloser Ablauf dank Partnerschaften
Im Vorfeld der Finalrunde legte das Organisationskomitee grossen Wert darauf,
das Event-Sponsoring auf Win-Win Situationen aufzubauen. Es wurden
Partnerschaften eingegangen, die dem Partner auch wirklichen Nutzen brachten.
„Nicht zuletzt unseren flexiblen Event-Partnern war es zu verdanken, dass wir
von den vielen Zuschauern nicht überrannt wurden“ gab Roland Zahnd,
Verantwortlicher Infrastruktur, zufrieden zu bekennen.
Obwohl es nur einen Schweizermeister geben kann, waren schlussendlich alle
Sieger und etliche Trainer wurden Opfer einer (alkoholfreien) Champagnerdusche.
Schlusstabelle
1. UH Zäziwil-Gauchern
2. Jona-Uznach Flames 1
3. UHT Schüpbach
4. UHC Nesslau Sharks
5. Chur Unihockey
6. Lions Konolfingen
7. SV Wiler-Ersigen
8. Kloten-Bülach Jets
9. UHC Langenthal
10. UHC Hittnau
11. Floorball Köniz
12. UHC Grünenmatt
13. UHC Burgdorf
14. UHC Einhorn Hünenberg
15. UHC Winterthur United
16. THS Adliswil
17. UHC Lugano Lakers
18. Jona-Uznach Flames 2
19. UHT Eggiwil
20. HC Rychenberg Winterthur
21. UHC Zuger Highlands
22. UHC Zumikon
23. UHC Höfen
24. UHC Obersiggenthal