23.
10.
2020
NLA Männer | Autor: Streiter Constantin

Frühes Wiedersehen in unsicheren Zeiten

In der 6. Runde der NLA kommt es am Wochende zu denselben Begegnungen, die bereits in der 2. Runde gespielt wurden - in vier von sechs Fällen, zwei Spiele mussten coronabedingt verschoben werden. Am Sonntag steht der Cup 1/16-Final auf dem Programm. Dies alles unter unklaren Vorzeichen, ob bzw. wie lange es mit der Meisterschaft weitergeht.

Frühes Wiedersehen in unsicheren Zeiten Wiler geht als klarer Favorit in die beiden Wochenend-Spiele. (Bild: Dieter Meierhans)

Das mulmige Gefühl aufgrund der Corona-Pandemie wollten am Wochenende wohl einige Teams mit Revanchegelüsten verdrängen. WaSa beispielsweise zog in der 2. Meisterschaftsrunde bei den Tigers im Emmental ein schwaches Mitteldrittel ein (0:4) und verlor die Partie mit 4:6, mittlerweile haben die Tiger ihre gute Form bestätigt. Doch zu dem Aufeinandertreffen im St. Galler Tal der Demut kommt es nicht: Wegen eines positiv auf Corona getesteten Spielers bei den Tigers und aufgrund der knappen Frist, die dem Berner Kantonsarzt zu einer Entscheidung blieb, haben beide Vereine entschieden, das Spiel abzusagen.

Zu einem Dauerbrenner verkommt im Jahr 2020 das Duell Malans gegen den HCR. Nach der hart umkämpften (abgebrochenen) Playoff-Serie im Frühjahr konnte sich Malans in Winterthur diese Saison beim ersten Aufeinandertreffen knapp mit 7:5 durchsetzen. Nun sind es also wieder die Eulachstädter, die zurückschlagen möchten. Und auch GC hat in der Hardau mit Zug United noch eine Rechnung offen, setzte es doch in der Zentralschweiz mit 5:6 n.V. eine Niederlage ab.

Noch ganz ohne Punkte stehen in dieser Saison Thun und Sarnen da. Die Obwaldner gelten dabei beim bisher makellosen Wiler-Ersigen als krasser Aussenseiter. Die Berner Oberländer hingegen verloren das Hinspiel gegen Chur nur knapp mit 4:5 und möchten die Bündner diesmal auswärts bezwingen. Chur ist dabei trotz gutem Punkteschnitte eine Art Wundertüte der Liga. Auf das 3:9 in Uster folgte ein 12:2 gegen Sarnen.


Gibt es eine erneute Cup-Sensation?
Am Sonntag geht es weiter mit dem 1/16-Final im Schweizer Cup. Erstmals stehen auch die besten NLA-Mannschaften im Einsatz und gehen als klare Favoriten in ihre Partien. Überhaupt treffen von den zehn verbliebenen NLA-Vertretern acht auf Regionalliga-Teams - dort scheiterten in der vorherigen Runde aber Chur an UBN und Sarnen an den Rheintal Gators.

Einzig Uster bei Sarganserland und die Tigers Langnau im Emmentaler Derby gegen Grünenmatt kriegen es mit einem NLB-Team zu tun. Dennoch darf gespannt sein, wie sich etwa die Lions Konolfingen gegen WaSa schlagen oder wie Thun bei „Pfanni" mit der ungewohnten Favoritenrolle klar kommt. Bassersdorf Nürensdorf, das sensationell Chur eliminierte, fährt zum Duell zweier Topteams aus der 1. Liga nach Bern zu den Capitals.

 

NLA Männer, 6. Runde

Samstag, 24. Oktober
UHC Alligator Malans - HC Rychenberg Winterthur
18:00 Uhr - Sporthalle Lust, Maienfeld

SV Wiler-Ersigen - Ad Astra Sarnen
19:00 Uhr - Sportzentrum Zuchwil

Grasshopper Club Zürich - Zug United
19:00 Uhr - Sporthalle Hardau, Zürich

Chur Unihockey - UHC Thun
19:00 Uhr - Gewerbliche Berufsschule, Chur

Abgesagt
Floorball Köniz - UHC Uster
Waldkirch-St. Gallen - Tigers Langnau

 

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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