09.
06.
2018
NLA Männer | Autor: HC Rychenberg Winterthur

HCR-GV vor dem Umzug

Der HC Rychenberg kann auf eine organisatorisch, finanziell wie auch, mit Abstrichen, sportlich gelungene Saison zurückblicken. Die kommende Saison geht er aber vorsichtig an. Der Einzug in die neue WIN4-Arena steht an.

HCR-GV vor dem Umzug HCR-Präsident Ruedi Winkler (rechts) führt durch die Generalversammlung. (Bild: HCR)

Für die Handballer von Pfadi Winterthur ist der Umzug von der Eulach- in die Win4-Halle eine grosse Sache. Gleiches gilt auch für den HC Rychenberg, der sich dort einmietet. Der Unihockey-Traditionsverein wird künftig die Meisterschaftsspiele seiner NLA-Mannschaft in der neuen Arena austragen sowie wöchentlich vier Trainings in der kurz vor der Eröffnung stehenden Halle abhalten, zwei davon mit seinem Fanionteam.
Schon vor Längerem hatte Vizepräsident Raphael Studer darauf hingewiesen, dass der HCR in der Sporthalle Oberseen in mancherlei Hinsicht an die Decke stösst. Diese will die Klubführung mit dem Umzug in die neue Heimspielhalle durchbrechen. Die Win4-Arena bietet mit seiner professionellen Infrastruktur, der deutlich grösseren Zuschauerkapazität und der günstigeren Lage die Möglichkeit, die Vermarktung voranzutreiben, die Sponsoren besser zu betreuen und auch mehr Publikumszuspruch zu generieren.  

Erneuter kleiner Gewinn
An der 35. ordentlichen Generalversammlung wurde allerdings auch allen anwesenden 121 Stimmberechtigten klar, dass der Umzug für den HCR ein Sprung ins Ungewisse ist. Noch weiss niemand, ob sich der avisierte Aufschwung auch wird realisieren und sich die Mehrkosten auf Dauer werden stemmen lassen. Für die kommende Saison wird darum eher vorsichtig kalkuliert. Der Ertrag ist um 35'000 Franken geringer veranschlagt als die in der Jahresrechnung 2017/18 ausgewiesenen 569'000 Franken und entspricht damit etwa jenem von 2016/17. Die grössten Einnahmeposten bleiben weiterhin die Sponsor-, Mitglieder- und Gönnerbeiträge sowie die Gastronomie. Gleichzeitig werden die - wie gewohnt von den Personalkosten geprägten - Ausgaben um 33'000 Franken heruntergefahren.
Den Gürtel etwas enger schnallen muss vor allem die NLA-Mannschaft. Dessen Sportchef Mario Kradolfer hatte weniger finanzielle Mittel bei der Zusammenstellung des Kaders zur Verfügung als sein Vorgänger im Vorjahr, was unter anderem zu einem Wechsel bei den Ausländern führte. In der Summe sieht Finanzchef Herbert Schwerzmann ein Plus von 2'500 Franken voraus, womit der HCR zum fünften Mal in Folge einen kleinen Gewinn erwirtschaften würde. Im abgeschlossenen Rechnungsjahr waren es 4'277 Franken gewesen, womit das Eigenkapital auf knapp 43'000 Franken anwuchs und der Verein im 35. Jahr seines Bestehens zum 35. Mal finanziell gesund dasteht. Das vom Verband «swiss unihockey» als Ziel vorgegebene Eigenkapital von zehn Umsatzprozenten verpasste der HCR damit zwar, die daran geknüpfte NLA-Lizenz für die kommende Saison erhielt er nichtsdestotrotz diskussionslos.  

Den sportlichen Bereich breiter abgestützt
Organisatorisch, finanziell und auch sportlich ist durch den Umzug in die Win4-Halle einiges im Fluss. Umso wichtiger ist, dass sich der Verein bei der personell Besetzung des Vorstandes auf vertrautem Terrain fortbewegt. Von den bisherigen Mitgliedern verbleiben Rudolf Winkler (Präsidium), Raphael Studer (Vizepräsidium), Mario Kradolfer (Marketing, Public Relations, Kommunikation und ad interim Sportchef NLA), Herbert Schwerzmann (Finanzen) und Patrick Albrecht (bisher: Sportchef NLA, neu: Sponsoring) für ein weiteres Jahr im Amt.
Einzig der im Familienbetrieb stark absorbierten Urs Keller (Junioren und Breitensport) zieht sich zurück. Seine breit gefächerten Aufgaben übernehmen Kim Ehret (Nachwuchs), Matthias Lehner (Junioren) und Martin Christen (Breitensport). Darüber hinaus konnte auch das seit Längerem verwaiste Ressort Spielbetrieb mit Thomas Weber - endlich wieder - besetzt werden.

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5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
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3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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