18.
04.
2020
NLA Männer | Autor: unihockey.ch

Heute (kein) Superfinal

Anstelle der geplanten Superfinalspiele werden heute Samstagabend auf swissunihockey.tv zwei von den Fans gewählte Spiele früherer Jahre (Frauen: 17 Uhr Final 2018, Männer: 20 Uhr Final 2016) ausgestrahlt. Deshalb blicken wir zurück auf fünf Jahre Superfinal und liefern alle Highlights auf einen Blick!

Heute (kein) Superfinal So bejubelte Kim Nilsson den Titelgewinn vor vier Jahren. (Bild: Fabian Trees)

Der SV Wiler-Ersigen und Piranha Chur haben einiges gemeinsam - sieben der letzten zehn Meisterschaften konnte beide Vereine gewinnen, an ihrer Dominanz änderte auch die Einführung des Superfinals anstelle der Playoff-Finalserien nicht viel. Für Wiler gab es bei vier Teilnahmen zwischen 2015 und 2019 drei Titel, die Bündnerinnen gewannen den Titel ebenfalls drei Mal. Bei den Frauen lautete der Superfinal bisher immer Piranha gegen Dietlikon (bzw. seit 2018 Kloten-Dietlikon Jets), bei den Männern kamen immerhin vier verschiedenen Mannschaften ins Endspiel: GC, Köniz (beide mit je einem Sieg und einer Niederlage), Malans (zwei Niederlagen) und wie bereits erwähnt Wiler-Ersigen.

Heute Abend jubeln GC und Piranha
Da es heute aus bekannten Gründen leider nicht zum geplanten Superfinal kommt, wird um 17:00 Uhr auf swissunihockey.tv der Frauen-Final von 2018 noch einmal ausgestrahlt, um 20:00 Uhr folgt der Männer-Final von 2016. So viel vorneweg: Die Bündnerinnen holten sich den Titel mit einem 5:3-Sieg gegen Dietlikon und legten den Grundstein dafür mit drei Toren im ersten Drittel. GC hingegen setzte sich gegen Köniz vor vier Jahren in einem dramatischen Spiel mit 10:8 durch - die prägenden Figuren der Partie waren Superstar Kim Nilsson und der damals erst 18-jährige Jan Zaugg.

Als Ergänzung zu den heute ausgestrahlten Spielen oder einfach um ein paar nostalgische Gefühle zu wecken gibt es hier die jeweiligen Liveticker und Matchberichte:

2018 Piranha - Dietlikon
Matchbericht
Liveticker

2016 Köniz - GC
Matchbericht
Liveticker

Jets-Krimi und vier Berner Titel
Doch auch die anderen Superfinals lieferten zahlreiche interessante Geschichten. Das grösste Drama aller Frauen-Finals bot mit Sicherheit das letztjährige Spiel zwischen den Jets und Piranha. Wie schon zwei Monate zuvor im Cupfinal liessen sich die Bündnerinnen dabei die Butter noch vom Brot nehmen: Zehn Minuten vor Schluss stand es 4:1 für Piranha, doch die Zürcherinnen drehten das Spiel und gewannen in der Verlängerung. Für die Jets war der zweite Titel im fünften Superfinal eine grosse Erleichterung, etliche Male hatte man dem Dauerrivalen aus Chur mit der Silbermedaille um den Hals zum Gewinn der Meisterschaft gratulieren müssen.

Bei den Männern holte sich Wiler-Ersigen den Titel 2015, 2017 und 2019. Bei der ersten Austragung brachte Matthias Hofbauer (wer sonst?) seine Farben bereits nach 13 Sekunden in Führung. Die Malanser Aufholjagd nach dem 6:3 für Wiler im dritten Drittel kam zu spät. Zwei Jahre später wurde es zwischen diesen beiden Teams noch enger: Erst im Penaltyschiessen setzte sich Wiler durch, Malans verspielte dabei im dritten Drittel einen 5:2-Vorsprung. Die einzige Finalniederlage gab es für die Grün-Weissen 2018, als René Berliat in seinem letzten Spiel als Köniz-Trainer die Berner Vorstädter zum Titel führte. Ein Jahr später holte sich Wiler mit einem souveränen Auftritt gegen GC den Pokal zurück - gut möglich, dass diese beiden Teams auch 2020 im Final gestanden wären, dominierten sie die NLA-Saison bis zum Abbruch der Meisterschaft doch klar.

 

Video-Higlights der Superfinals 2015 bis 2019:

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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