06.
03.
2020
NLA Männer | Autor: Güngerich Etienne

"Ihnen darf es keinen Spass machen"

Waldkirch-St. Gallen liegt in der ersten Playoffserie der Vereinsgeschichte bereits mit 0:2 zurück. Andrin Zellweger erzählt im Interview, wie man die Wende herbeiführen will und erklärt, wie man GC's-Offensivkünstler am besten unter Kontrolle bringt.

Andrin Zellweger im Duell mit GC's Steiger. (Bild: Dieter Meierhans)

WaSa steht in den Viertelfinals gegen GC bereits mit dem Rücken zur Wand. Was muss sich ändern, damit ihr die Serie noch drehen könnt?
Andrin Zellweger: Schaut man das letzte Spiel an, haben uns einfach die Tore gefehlt. Mit vier Gegentoren gegen GC, das eine starke Offensive hat, muss man sich in defensiver Hinsicht eigentlich nicht viel vorwerfen lassen. Jetzt müssen wir aber unsere Entschlossenheit im Defensivspiel auf unser Angriffsspiel übertragen.

Im ersten Spiel wart ihr nach nur acht Minuten schon mit 0:3 hinten. Erst danach seid ihr richtig aufgewacht. Was war der Auslöser?
Schwierig zu sagen. Vielleicht wurden wir zu Beginn vom Gegner etwas überrumpelt. Unser erstes Tor brachte uns dann zurück ins Spiel. Danach entfachte auch die Stimmung in der Halle.

Zur Mitte des ersten Spiels ging nach der Aufholjagd dann plötzlich nichts mehr. Auch in der Hardau wurde kein Tor mehr erzielt. Heisst: man ist seit fünf Dritteln ohne Tor. Wie löst ihr diese Blockade?
Von einer Blockade würde ich nicht sprechen. Wir hatten ja genügend Chancen, konnten sie aber einfach nicht verwerten. Ich bin deswegen aber nicht beunruhigt. Denn in der Qualifikation haben wir ja bewiesen, dass wir viele Tore schiessen können.

GC ist in der Offensive hervorragend besetzt. Wie kriegt ihr Riedi, Rüegger, Johnsson und Co. in Griff?
Mit harter und konsequenter Arbeit in der eigenen Zone. Mir müssen die Zweikämpfe hart angehen, so dass es ihnen keinen Spass macht, gegen uns zu spielen. Wir kennen die Stärken GC's und wissen wie wir damit umgehen müssen.

Die Nervosität wegen der ersten Playoff-Teilnahme sollte sich spätestens nach dem ersten Drittel in St. Gallen gelegt haben, oder?
Vor dem Spiel herrschte bei uns eher Vorfreude als Nervosität. Die ersten zwei Partien sind nun absolviert. Nun gilt es die Lehren daraus zu ziehen und sich voll auf das nächste Spiel zu fokussieren. Es ist klar, dass wir um jeden Preis gewinnen wollen, um definitiv in der Serie und in den Playoffs anzukommen.

Du hast als einer der wenigen WaSa-Spieler schon mit Chur Playoffs gespielt. Inwiefern kannst du deinen Teamkollegen diesbezüglich helfen?
Wir haben auch andere Spieler, die schon viel Erfahrung gesammelt haben und diese in die Mannschaft bringen können. Entscheidend ist aber sowieso, wie wir uns in dieser Serie weiterentwickeln. Wir müssen GC mehr Fragen stellen, auf die sie keine Antwort finden.

 

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6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
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9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
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3.Nesslau Sharks+1533.000
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9.Visper Lions-2217.000
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