06.
2008
Immer mehr Grossfeld-Teams
Gesamthaft gesehen wollen sich 2059 Equipen an der Schweizer Meisterschaft 2008/09 beteiligen. Dies haben die Teamanmeldungen der 441 Vereine ergeben. Das Total liegt damit leicht unter dem Vorjahr (2113 Teams/Rückgang -2,6 Prozent). Der Grund dürfte in der Verschiebung vom Kleinfeld- in den Grossfeld-Bereich liegen, wie ein detaillierter Vergleich zeigt.
Während die Zahl der Kleinfeld-Teams gegenüber der letzten Saison leicht zurückgegangen ist (1535 gegenüber 1615/-5,0 Prozent), nahm die Anzahl Grossfeld-Teams zu (524 gegenüber 498/plus 5,2 Prozent). Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass die von swiss unihockey in den letzten Jahren etappenweise eingeführte Ligareform von den Vereinen positiv aufgenommen worden ist. Kleinfeld-Unihockey gilt als „Grundlagen-Disziplin" für die Basis und wird mit 3 gegen 3 Feldspielern gespielt, auf dem Grossfeld stehen sich je 5 Feldspieler gegenüber. „Das Grossfeld steht international im Schaufenster und ist deshalb für viele attraktiv", erkärt swiss unihockey-Vizepräsident Thomas Gilardi.
Vor allem der Nachwuchs schätzt den Ausbau der auf dem Grossfeld gespielten Ligen. Die Zunahme an Juniorinnen-Teams Grossfeld gegenüber der letzten Saison beträgt 25,9 Prozent, diejenige der Junioren 8,9 Prozent. Da es für eine Grossfeld-Mannschaft grössere Kader braucht, ist der leichte Rückgang an Teamanmeldungen für Thomas Gilardi „durchaus nachvollziehbar und nicht beunruhigend."
Swiss Unihockey hofft in der kommenden Saison erstmals die Marke von 30 000 Lizenzierten überschreiten und seinen Platz in den Top 3 der Schweizer Mannschaftssportarten erfolgreich bestätigen
zu können.