17.
05.
2007
NLA Männer | Autor: Keller Damian

Interview mit Felix Coray

Nach dem mühsamen Sieg gegen Norwegen haben wir uns mit dem Nationaltrainer Felix Coray unterhalten. Über die Unterschiede zur Eishockey-Nati und dem Stand der Dinge vor dem Halbfinal gegen Schweden.

Fige, wie lautet deine Bilanz nach dem Abschluss der Vorrunde?
Wir haben uns auf alle Partien seriös vorbereitet, keines auf die leichte Schulter genommen. Das hat viel Kraft benötigt - ich bin froh, dass wir jetzt vor dem Halbfinal einen Tag Pause haben. Lettland war schwächer als erwartet, ich hätte nicht gedacht, dass wir da so hoch gewinnen. Auch Dänemark hätte ich höher eingeschätzt. Dass es gegen Norwegen zwischendurch einmal etwas eng wurde, fand ich gut. Das kann uns im Hinblick auf den Halbfinal etwas bringen.

Die USA sind abgeschlagen Gruppenletzter, wie in der anderen Gruppe Singapur. Diesen Teams hat man mit dem Aufstieg in die A-Gruppe keinen Gefallen getan, oder?

Das sehe ich auch so...

Was hast du personell an Eindrücken gewonnen, auch wenn du uns sicher noch nicht verraten wirst, wer am Freitag auflaufen wird?
Sagen wir es so: Unsere Zwei-Block Strategie hat sich bewährt. Im Halbfinal werden wir 12-13 Spielerinnen benötigen. Acht davon habe ich schon im Kopf - die Spielerinnen werden auch wissen, welche acht das sind. Bezüglich dem Rest habe ich in dieser Woche gesehen, wen man von Anfang an bringen kann und wer eher als Einwechselspielerin Wirkung erzielt.

Wie ist die Stimmung im Team vergleichbar mit derjenigen in der Schweizer Eishockey-Nati, mit der du bis vor kurzem in Moskau warst?
Es kommt drauf an, was du mit Stimmung meinst. Alle haben gute Laune, insofern ist die Stimmung gleich. Es gibt aber natürlich Unterschiede - so würde zum Beispiel nie ein Eishockeyaner freiwillig ein anderes Spiel schauen gehen... Hier habe ich meinen Spielerinnen empfohlen, an ihrem freien Tag nicht in die Halle zu gehen. Das kostet mehr Energie als man glaubt. Ich zumindest habe besseres zu tun, als meine Energie so loszuwerden. Ich habe hier ausser Finnland-Schweden noch kein Spiel gesehen. Stattdessen habe ich den Spielerinnen Freiheiten gelassen, auch mal den Ausgang verlängert, damit sie in der Stadt etwas trinken gehen können. Die meisten blieben dann aber doch im Hotel.

Besten Dank und viel Glück im Halbfinal!

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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