03.
2002
Interview mit Marco Moser
Marco, Du bist in diesem Jahr schon zum fünften Mal
als Spieler oder Trainer im Cupfinal dabei, konntest ihn aber noch nie gewinnen.
Warum sollte es diesmal klappen?
Weil wir ein gutes, ausgeglichenes und erfahrenes Team sind mit verschiedenen Stärken.
Kommen dir diese Cupfinal- Niederlagen oft
in den Sinn?
Nein eigentlich nicht. Zudem war das Cupfinalerlebnis vor zwei Jahren,
wo wir uns erst in der Verlängerung gegen Rychenberg beugen mussten, trotz der
Niederlage recht positiv.
Was macht deiner Meinung nach den Cupfinal
so speziell?
Es ist ein toller Event, die Atmosphäre, viele Zuschauer das kann man
in der Schweiz fast nur am Cupfinal erleben.
Wie sieht die Vorbereitung deines Teams auf
den Cupfinal aus?
Am Ablauf der Matchvorbereitung ändern wir nichts. Wir achten bei jedem
Spiel darauf, dass wir eine gute Spielvorbereitung haben.
Bist Du eigentlich als Trainer nervöser,
als wenn Du selber spielst?
Ja schon, denn als Spieler haben wir mit der Matchvorbereitung unser
Programm, da habe ich gar nicht soviel Zeit, nervös zu werden. Als Trainer
bestehen die letzten 90 Minuten vor Spielbeginn vor allem aus Warten und da
kommt manchmal etwas Nervosität auf.
Wie ist das mit den Emotionen, kannst Du
Sie besser als Spieler oder als Trainer kontrollieren?
Ich bin in beiden Funktionen recht emotionell. Allerdings habe ich in
ganz wichtigen Spielen bedeutend weniger Probleme damit.
Bitte vervollständige noch folgende Sätze:
- Dietlikon wird Cupsieger weil... wir in den letzten Jahren gut gearbeitet haben und die Zeit jetzt reif ist für den Cupsieg.
- Im Spiel nervt mich am meisten, wenn... wir dumme Fehler machen.
- Nach dem Spiel werde ich als erstes... mit der Trainercrew in den Armen liegen.