02.
09.
2003
NLA Männer | Autor: Keller Damian

Interview mit Michael Zaugg - Trainer GC Unihockey

Bei den Grasshoppers gehören die Schlagzeilen vorallem dem Herrenteam und Superstar Niklas Jihde. Aber die Zürcher verfügen auch über eine Damenequipe in der höchsten Spielklasse. Wie Trainer Zaugg mit diesem Schattendasein umgeht und was seine Ziele sind, lesen Sie hier ...

Michi, wie bist du mit der bisherigen Vorbereitung zufrieden?
Nicht sonderlich, ehrlich gesagt. Wir haben ohnehin ein ziemlich knappes Kader und wurden zusätzlich durch Verletzungen und Absenzen diverser Natur gebremst. Oft mussten wir Elite-Juniorinnen oder 1.Liga-Spielerinnen nachziehen, um überhaupt zwei Blöcke im Training zu haben. Der Einsatz der Anwesenden stimmte aber immer zu 100 Prozent.

Ist das Kader bewusst schmal geplant worden?


Stehen vor dem Saison der Bestätigung
Die Damen von GC Unihockey

Nein, es liessen sich aber die gewünschten Transfers leider nicht realisieren. Jetzt müssen wir einfach unter allen Umständen einen Job für Laura Ristimäki finden, damit sie wirklich bleibt. Sonst wird es sehr eng. Es sieht aber zum Glück gut aus, dass nächste Woche alles unter Dach und Fach ist.

Was sind dem vom Vorstand oder von dir für Saisonziele vorgegeben worden?
Vom Vorstand her kommt das Ziel Ligaerhalt. Oft ist ja die zweiten Saison "oben" schwieriger als die zweite, das könnte auch bei uns der Fall sein. Mir persönlich habe ich einen Mittelfeldplatz zum Ziel gesetzt. Ich habe noch nicht alle anderen Teams gesehen, es ist schwer abzuschätzen, wo wir genau stehen.

Was tippst du für die vorderen Tabellenregionen - ist Dietlikon zu schlagen?
Dietlikon ist sicher der ganz grosse Favorit. Zu was die Red Ants, Piranha und die Highlands im Stande sind, wird man sehen. Oder auch die Capitals, die mit Jenny Magnusson wohl einiges stärker sein werden als letztes Jahr.

Bei GC spricht man vor allem von der Herren-Abteilung. Neuer Ausländer, neuer Trainer - steht man da mit den Damen nicht ziemlich im Schatten?
Doch, im Moment ist das fast zwangsläufig so. Aber man hat ja mich geholt, um die Damenabteilung praktisch von Grund auf neu aufzubauen. Das betrifft nicht nur die NLA-Mannschaft, sondern auch die Elite-Juniorinnen und die Zusammenarbeit mit den Lioness und Hard Sticks Adliswil. Wir arbeiten in diesem Zusammenhang auch viel mit Doppellizenzen. Unser Ziel muss sein, dass wir uns in einigen Jahren aus den eigenen Nachwuchsreihen "bedienen" können.

Die Herren werden ihre Heimspiele in der Saalsporthalle austragen. Wo findet man die GC-Damen?
Meistens in der Halle Utogrund. Einmal aber auch in der Saalsporthalle, in der Polyterasse und in der Halle Fronwald. Künftig wird wohl die Halle Utogrund zu unserer Heimhalle werden, damit wir nicht immer pendeln müssen.
Immerhin haben wir in der Flurhalle aber optimale Trainingsbedingungen - die NLA-Teams von GC können sich da ihre Trainingseinheiten aussuchen, darüber bin ich natürlich sehr glücklich.

Michi, Vielen Dank für dieses Interview

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1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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