16.
05.
2007
NLA Männer | Autor: Voneschen Reto

Interview mit Simone Berner

Mit Naticaptain Simone Berner hielten wir kurz einen Rück- und Ausblick auf die bisherige WM und das Spiel gegen Norwegen.
Interview mit Simone Berner

Simone, warum schafft ihr es nicht während 60 Minuten die Konzentration hoch zu halten?
Ich befürchtete noch, dass ein Einbruch kommt. Der kam noch jedes Mal, bei den ersten Partien zu Beginn, jetzt halt im Mitteldrittel. Es ist schwer, wenn sich jeder Gegner in der eigenen Platzhälfte verschanzt. Mit der Zeit will man zu viel und zu gut machen. Für die Konzentration ist es halt nicht förderlich, wenn man weiss, dass nicht jede Aktion gleich mit einem Gegentreffer bestraft werden könnte.

Du hast an dieser WM meist mit Carmen Jud gespielt, erst während fünf Minuten mit Stammpartnerin Anna Bürgi. Deine Erkenntnisse?

Berner
Man muss alles Mögliche ausprobieren, dass ich mit Anna zusammen spielen kann, wissen alle. Es ist vielleicht auch gut so, so können sich die Gegner auch nicht so gut auf unser Spiel einstellen. Coach Felix Coray fordert immer Flexibilität von uns. Es ist auch sehr wichtig, dass wir breit abgestützt sind. Im Club hat man halt eher fixe Blöcke, hier gibt es mehr Möglichkeiten Alternativen zu testen.

Kann man – etwas überspitzt gesagt – die vier Gruppenspiele als bessere Trainingsspiele bezeichnen?
Nein, würde ich nicht. Klar, die Vorbereitung war ein wenig kürzer und vor zwei Wochen waren wir an den Länderspielen hier noch nicht so weit. Wir konnten verschiedene Sachen testen und man darf solche Spiele nicht unterschätzen, vor allem offensiv ist man sehr gefordert. Ich persönlich freue mich auch auf solche Spiele. Okay, das letzte Kribbeln fehlt, aber wir wollten z.B. auch mal schöne Tore schiessen. Auch das gibt eine gute Dynamik in der Gruppe.

Du warst schon vor zwei Jahren Captain. Muss diese Mannschaft hier anders geführt werden als diejenige von Singapur?

Dieses Team hier ist ein wenig ruhiger, es fehlen quirlige Leute wie Tanya Ertürk oder Andrea Eberle. Dafür sind wir jetzt viel erfahrener, wir wissen wie es läuft. Schön ist, dass wir so viele Spielerinnen haben, die auch mal laut werden können in der Kabine und Verantwortung tragen wollen. Was ein wenig fehlt, sind Pusher z.B. beim Einschiessen, da muss ich mehr machen

Bis jetzt kamen alle zum Einsatz, am Freitag wird sich entscheiden, wer „nur“ Ersatz ist. Sprecht ihr im Team darüber?
Nein, eigentlich nicht. Aber ich habe keine Angst, dass da etwas schief gehen könnte. Wir haben viele „Typen“ im Team und Coray hat genau geschaut, wen er mitnimmt. Ab Freitag muss jede auf ihrer Position die anderen positiv unterstützen.

Wie sieht eure Vorbereitung auf den Freitag aus?
Morgen gibt es eine Überraschung, Teamleiterin Marisa Mazzarelli hat einen halbtägigen „Event“ organisiert, keine Ahnung was da auf uns zukommt. Danach haben wir noch genug Zeit um zu relaxen und uns mental vorzubereiten.

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2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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