29.
01.
2004
NLA Männer | Autor: UHC Biel-Seeland

Italiener fordern die Seeländer Auswahl heraus

Die 6. Ausgabe des Seeländer Allstar-Games verspricht am Samstag in der BBZ Biel (ehemals Gibs) attraktiven Unihockey-Sport. Gegner der Seeland Selection ist die italienische Nationalmannschaft.

Der UHC Biel-Seeland, Organisator des traditionellen Seeländer Allstar-Games, hat dieses Jahr für seine Seeland Selection einen speziellen Gegner ausgesucht. Zu Gast in der BBZ Biel ist das italienische Nationalteam. Die Italiener gelten in der Welt des Unihockeysports als «Exoten». Erst 2000 gegründet, organisierte der italienische Unihockeyverband ein Jahr später das erste offizielle Spiel seiner Nationalmannschaft. Sparringpartner war damals der schweizerische Erstligist Bellinzona, dem man ein Unentschieden abringen konnte.

Die Suche nach Italienern
In Italien zählt man gegen 300 lizenzierte Spieler. Der Vergleich mit den Schweizer Verbandszahlen (zirka 24’000 lizenzierte Aktive) macht deutlich, welchen Stellenwert das Unihockey in Südeuropa geniesst. Doch der Italienische Verband ist bestrebt, diese relativ junge Sportart in seinem Land laufend populärer zu machen und rechnet mit einem stetigen Wachstum. Auch das Nationalteam soll sich kontinuierlich verbessern. Um eine gewisse Qualität zu garantieren, machten sich Unihockeykenner in ganz Europa auf die Suche nach Spielern, die einen italienischen Pass besitzen. Das Resultat ist ein Team, das nebst Italienern auch Akteure aus Schweden, Norwegen und der Schweiz in seinen Reihen hat.

Heimspiel für Matteo Villa
Der Verband gibt dabei vor, dass mindestens ein Viertel der Nationalteam-Mitglieder in einem italienischen Verein spielen müssen. Einer der «Legionäre», die in der Schweiz auf Punktejagd gehen, ist Matteo Villa. Der routinierte Nationalgoalie ist im Seeland kein Unbekannter, hütet er doch seit dieser Saison auch das Tor beim B-Ligisten UHC Biel-Seeland. Am Samstag ab 18.30 Uhr wird er allerdings im italienischen Kasten Platz nehmen. Insgesamt gehören dem Team zwölf «Schweizer» an, fünf davon sind bei NLA-Klubs unter Vertrag. «Von der Stärke her sind die Italiener in etwa mit unserer Seeländer Auswahl vergleichbar», rechnet der Organisator mit einem offenen Ausgang.

Italien will aufsteigen
Obwohl das Seeländer Allstar-Game unter dem Motto «Spielen und spielen lassen» steht, müssen sich die Einheimischen auf einen voll motivierten und kämpferischen Gast gefasst machen. Italien will an der diesjährigen Weltmeisterschaft in Kloten und Zürich (ab 16. Mai) den Aufstieg in die A-Gruppe schaffen. Der Konkurrenzkampf ist gross. Jeder will sich in den verbleibenden Monaten vor der WM seinen Stammplatz sichern.

Seeländer mit Nordländern
Die Seeland Selection zählt für den interessanten Vergleich auf namhafte Verstärkungen. Die schwedischen Stürmer Johan Karlberg und Henrik Kronholm, beide sind beim NLA-Team Zäziwil-Gauchern unter Vertrag, sollen für Tore sorgen. Ihr Klubkollege Michael Zoss sowie Thuns finnischer Angreifer Timo Suonpaa sind ebenfalls mit von der Partie. Mit Samuel Dunkel konnte gar ein Schweizer Nationalspieler für das 6. Allstar-Game begeistert werden.
Doch bevor die Profis einlaufen, liefern sich Hobbyspieler und Lizenzierte aus unteren Ligen einen weiteren interessanten Vergleich. Ab 16 Uhr trifft im Vorspiel eine jurassische Auswahl auf den verstärkten Bieler Plauschverein IBK Vikingar.

Programm
Samstag, 31.01.04, BBZ (ehemals Gibs), Biel
16.00 Uhr IBK Vikingar Selection - Jura Selection (Vorspiel)
18.30 Uhr UHC Seeland Selection - Italienische Nationalmannschaft

Mannschaftskaderlisten können unter www.uhcbiel-seeland.ch und www.vikingar.ch entnommen werden.

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1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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