30.
03.
NLA Männer | Autor: SV Wiler-Ersigen

Kadernews vom SVWE

Die zwei Wochen Unterbruch zwischen Playoff-Viertelfinal und Halbfinal nutzt die sportliche Führung beim SVWE, weitere vertragliche Dinge zu regeln hinsichtlich kommender Saison. Vier Stammkräfte verlängern ihren Vertrag, zwei Routiniers verlassen den Klub und zwei Junioren erhalten den ersten UPL-Vertrag.

Kadernews vom SVWE Nicola Bischofberger, Alexander Galante Carlström und Jan Bürki spielen nächste Saison nicht mehr bei Wiler. (Bild: Dieter Meierhans)

Noah Siegenthaler, Simon Laubscher, Tim Döbeli und Deny Känzig verlängern ihre Verträge und bleiben dem Rekordmeister weiterhin erhalten. Damit setzt der SVWE ein klares Zeichen für Kontinuität und Stabilität im Kader.

Noah Siegenthaler (26) - der laufstarke Powercenter bleibt an Bord: Noah Siegenthaler hat sich in den vergangenen Jahren im Fanionteam fest etabliert und ist heute eine zentrale Figur im Kader. Bekannt für seinen enormen Einsatzwillen, sein energisches Forechecking und seine Konstanz, bringt Siegenthaler eine Mischung aus läuferischer Stärke und defensiver Zuverlässigkeit als Center aufs Feld. In wichtigen Spielen ist er oft jener Spieler, der mit Kampfgeist Akzente setzt und das Team mitzieht. Sein Tempo macht ihn zum wohl besten «Box-to-Box-Spieler» der Liga und diese Qualität auch zum Nationalspieler.

Simon Laubscher (28) - der zuverlässige Allrounder verlängert: Mit Simon Laubscher bleibt ein technisch versierter und spielintelligenter Spieler beim Rekordmeister. Laubscher überzeugt mit seiner Übersicht, seinem Gefühl für Räume und seiner Fähigkeit, spielentscheidende Situationen vorzubereiten. Neuerdings agiert er als Verteidiger und glänz auch dort als «Mr. Zuverlässig».

Deny Känzig (30) - Erfahrung und Torgefahr im Sturm: Stürmer Deny Känzig bleibt ebenfalls beim SVWE. Er bringt Torinstinkt, Kaltblütigkeit in die Offensive und ist immer wieder für wichtige Treffer gut, wie auch die aktuellen Playoffs untermauern. Sein mutiger Spielstil, gepaart mit Lockerheit, macht ihn zu einem wichtigen Puzzlestück im Teamgefüge. Mit der Verlängerung setzt der SVWE auf Kontinuität und Erfahrung in entscheidenden Spielsituationen.

Tim Döbeli (23) - Durchbruchsjahr für das Talent: Seit schon vier Jahren gehört das grosse Stürmertalent dem Fanionteam-Kader an. Erstmals erhält er aber eine grössere Rolle und zahlt das Vertrauen zurück. Mit bislang 16 Punkten absolviert Döbeli, neu als Center - meist der dritten Linie - bislang seine produktivste Saison. Die Torproduktion hat er gar verdoppelt.

Seinen ersten UPL-Vertrag erhält Cedric Buri: Der im April 2007 geborene U19-Bronzemedaillengewinner kann als Center oder Verteidiger eingesetzt werden und überzeugte in den U-Teams mit Leader- und Skorerqualitäten (auf jeder Stufe immer deutlich über 30 Skorerpunkte). Ebenfalls erstmals mit einem UPL-Vertrag ausgestattet wird Verteidigertalent Yannick Hirschi (Jahrgang 2006). Er ist im Laufe der Saison von einer langwierigen Verletzung zurückgekehrt und hat sich rasch wieder als Stabilisator der Defense beim U21-Playoff-Finalisten etabliert. Beide Youngsters können auch weiterhin in der U21 auflaufen.

Persici in die SSL - Bischofberger mit Rücktritt
Dann gibt es zwei gewichtige Abgänge zu vermelden. Nach Jan Bürki zieht es auch Gianluca Persici (26) in die SSL. Der zuverlässigste Schweizer Skorer der letzten drei Jahre (130 Punkte) erfüllt sich in der kommenden Saison den Unihockey-Traum von der schwedischen Liga. Er wechselt zu Mullsjö AIS, ein Mittelfeldklub nahe von Jönköping. Dort wird er auch ein Studium absolvieren. «Für mich stimmte das Angebot, ich denke die Spielweise des Klubs entspricht mir. Und ich wollte die Chance packen, wenn sie sich mir bietet, in der besten Liga der Welt zu spielen». Persici hat einen Einjahresvertrag mit Option auf eine weitere Saison unterschrieben. «Mal sehen, wie sich alles entwickelt». Persici ist ein weiteres SVWE-Eigengewächs, das in die Fussstapfen prominenter Vorgänger (Hofbauer-Brüder, Roger Gerber, Jan Bürki, Deny Känzig, Yannis Wyss) tritt, die in Schweden gespielt haben.

Der dritte Anlauf (nach 2015/16 und 2017 bis 2020) von Nicola Bischofberger (32) im Dress des SVWE dauert hingegen nur ein Jahr. Der 99-fache Nationalspieler hat sich entschieden, seine tolle Karriere (schwedischer und Schweizer Meister) am Ende der Saison zu beenden, da sein Körper Unihockey auf diesem Level in dieser Intensität nach 15 Jahren auf höchstem Niveau nicht mehr zulässt.

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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