02.
2008
Kurzinterview mit René Berliat
Wir dürfen nicht jammern, wir sind am Freitag und heute recht gut in der Abwehr gestanden. Und das erste Drittel heute gegen Schweden war wohl das Beste, was ich bisher von dieser Mannschaft sah. Da waren wir den Schweden mindestens ebenbürtig. Sie sind uns aber immer noch voraus, das ist nichts Neues. Sie haben die Geduld bis der Gegner einen Fehler macht und nützen dann diesen eiskalt aus.
Wie seid ihr mit dem Tschechen-Spiel zufrieden?
Wie die Spieler den hohen Rückstand noch gekehrt haben, war wirklich hervorragend. Da hat man gesehen, dass das Team intakt ist. Das 7:7 war wie ein Sieg. Aber bis zum 1:6 habe ich mich sehr genervt über die vielen Aussetzer. Das darf nicht sein.
Ihr habt als Ziel angegeben, einen Schritt nach vorne zu machen. Wurde das erreicht?
Ich finde schon. Gegen Finnland beispielsweise spielten wir während 50 Minuten auf hohem Niveau, auch gegen Schweden hat das Spiel lange sehr gut geklappt. Mit dem Spiel gegen Tschechien können wir wie gesagt nach den vielen Fehlern zu Beginn nicht zufrieden sein.
Abschliessend eine persönliche Frage: Wo siehst du nach deinem zweiten internationalen Turnier die grössten Unterschiede vom Club- zum Nationalteam?
Das Coaching auf dieser Stufe ist viel einfacher. Die gegnerischen Teams spielen viel strukturierter als teilweise in der Meisterschaft, man erkennt jeweils sofort, wie sie spielen wollen. Mir macht das wirklich grossen Spass hier, ich fühle mich sehr wohl.