08.
2013
«Mache bessere Stöcke als Tatu»
Zusammen mit dem finnischen Naticaptain Tatu Väänänen bildet Isaac Rosén das neue Ausländerduo beim SVWE. Das Webteam von Wiler-Ersigen hat die Gelegenheit genützt mit dem schwedischen Stürmer vom Kultverein Pixbo und bisherigen Topskorer in der Vorbereitung kurz zu sprechen.
svwe.ch: Isaac Rosén, wie fühlt man sich als alter Mann?
Rosén: Ihr sprecht sicher meinen donnerstäglichen 27. Geburtstag an. Es ist eigentlich nichts besonderes mehr. Ich habe mich längst damit abgefunden nicht mehr jung zu sein, da spielt es keine Rolle, ob ich 26 oder 27 bin... Das einzig andere ist, den Geburtstag in einem anderen Land zu feiern.
Und was ist anders gegenüber Schweden?
Dass ich hier meinen Teamkollegen einen Kuchen backen muss, was scheinbar Tradition ist. Das gab es in Göteborg nicht.
Kuchen backen für die Teamkollegen, auch die Stöcke schraubst du Ihnen zusammen. So stellt man sich das Leben eines ausländischen Starspielers nicht vor, die nützen dich ja richtiggehend aus?
Einer muss es ja machen... Ich hoffe natürlich schon, dass ich die besseren Stöcke liefere als Tatu, vielleicht kriege ich dann auch ein paar Pässe mehr.
Werden wir ernsthaft. Du bist nun gut einen Monat in der Schweiz, in deinem neuen Team. Wie fühlt es sich an?
Bist jetzt ist alles besser, als ich es mir vorstellen konnte. Angefangen nur schon mit dem Wetter, aber auch die Integration im Team hat super geklappt. Es ist schon ein grosser Unterschied, wie hier bei Wiler viel mehr auf Teamwork gesetzt wird, als beispielsweise in Pixbo, wo man doch mehr auf sich alleine schaut, den eigenen Weg geht.
Mit was für Erwartungen steigst du in die Saison?
Ich habe immer extrem hohe Anforderungen an mich. Ich will immer das Beste geben, hart arbeiten, im Training, im Spiel. Und mit dem SVWE möchte ich möglichst viele Titel holen. Beim Czech Open hat knapp nicht gereicht, dafür haben wir jetzt den Mittelland-Cup, ein grosses Ding... Grundsätzlich kann ich kaum mehr warten, dass die Saison endlich losgeht. Ich bin richtig hungrig. Erst einmal gehen wir aber noch ans Schwingfest. Das soll ja eine ganz grosse Sache sein, da bin ich gespannt, was da auf mich zukommt.
Quelle: svwe.ch