24.
01.
NLA Männer | Autor: Streiter Constantin

Malans: Liponen bleibt, Enström hört auf

Der Finne Vili Liponen verlängert seinen Vertrag und spielt auch 2026/27 für Alligator Malans. Rasmus Enström hingegen beendet seine Aktivkarriere nach 20 Saisons in den höchsten Ligen Schwedens und der Schweiz.

Malans: Liponen bleibt, Enström hört auf Rasmus Enström an seiner letzten WM, 2024 in Malmö. (Bild: Dieter Meierhans)

Alligator Malans konnte wir den Vertrag dem Finnen Vili Liponen vorzeitig verlängern. Somit wird der 31-jährige Routinier auch in der kommenden Saison in Rot-Schwarz auflaufen und mit seiner Erfahrung und Ruhe für Stabilität im Team sorgen. «Ich habe hier eine wirklich gute Zeit gehabt und freue mich deshalb sehr darauf, auch in der nächsten Saison für den Verein zu spielen», so Liponen zu seinem Verbleib im Verein. «Vor der nächsten Saison konzentrieren wir uns jedoch darauf, diese Saison noch möglichst viele Spiele zu gewinnen und alles zu geben.» Sportchef Peter Lüthi weiss Liponens Qualitäten zu schätzen. «Wir sind glücklich mit Vili verlängern zu können. Er hat sich als Spieler wie auch als Mensch sehr gut integriert und bringt mit seiner Erfahrung viele Allrounder-Qualitäten mit, welche für unser Team wichtig sind.»

Eine Legende tritt ab
Mit Rasmus Enström, der im November 36 Jahre alt wurde, spielte seit 2024 einer der besten schwedischen Unihockeyspieler aller Zeiten bei Alligator Malans. Mit Alexander Galante Carlström bildete er bei Falun und im Nationalteam über lange Zeit eines der besten Sturmduos der Welt, seit einigen Saisons läuft Enström nun als Verteidiger auf und nahm letzte Saison auch an der WM in Malmö teil. Nun hat sich Enström entschieden, seine Karriere nach 20 Saisons in den höchsten Ligen Schwedens und der Schweiz zu beenden. «In der Schweiz werde ich nun meine letzte Zeit geniessen - jede Trainingseinheit, jedes Spiel und jeden Moment als Spieler», schreibt er in seinem Statement auf Instagram.

Mit Enström, Galante Carlström, Martin Östholm und Rasmus Kainulainen kehren somit schon vier internationale Topspieler am Ende der laufenden Saison in ihre Heimat zurück. Im Gegensatz zu früheren Jahren ist es hingegen in der Gerüchteküche auffallend ruhig, wenn es um den Wechsel finnischer oder schwedischer Cracks in die Schweizer UPL geht.

 

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