05.
2006
Malmö-Splitter 24.05.2006
Ungewohnte Probleme
Zu den Pressekonferenzen nach dem Spiel erscheinen für das Schweizer Team jeweils Trainer Markus Wolf und Captain Marcel Kaltenbrunner. Beide sind der englischen Sprache mächtig, vor allem Lehrer Kaltenbrunner macht jeweils einen äussert souveränen Eindruck. Böse Zungen behaupteten bereits, dass der Verband ihn während seiner Verletzungspause in einen Englisch-Kurs geschickt hat. Mehr Mühe bereit die Sprache Shakespears dem temporären WM-Topskorer Markus Gerber. Nach dem Dänemark Spiel wollte ein schwedischer Journalist ein Interview mit ihm führen. „Kalti“ hatte aber keine Zeit Gerber zu unterstützen, da er selber gerade befragt wurde. Hilfsbereit wie unihockey.ch nun mal ist, halfen wir Kusli aus der Patsche und übersetzten die Fragen des Journalisten. Und ja, wir gebens zu, so einfach war das Ganze nicht. Für ein paar Sätze hats aber trotzdem gereicht. Falls Swiss Unihockey vor der nächsten WM eine Medienschulung macht, würden wir uns auch gerne dafür anmelden.
Top-Verpflegung
Holtz gesperrt
Vom deutschen Team ist auch etwas zu berichten. Gegen die rote Karte von Fredrik Holtz in der Partie gegen die Schweiz hat die deutsche Verbandsleitung wie angekündigt Protest eingelegt. Der dänische Schiedsrichter behauptete, dass Holtz ihn absichtlich beim Bully bei 59:59 angeschossen habe, der deutsche Spieler sagte hingegen, dass er nur den Ball über die Bande spielen wollte. Der IFF tagte prompt und sperrte Holtz mit der Minimumstrafe von zwei Spielen. In der Urteilsbegründung stand, dass „die Schweizer Spieler ein bisschen langsam zum Bully erschienen.“ Der Elite-Divison Spieler fehlte somit genau im Spiel gegen Schweden. Ebenfalls nicht mit von der Partie war Andreas Gahlert. Eine Schleimbeutelverletzung machte dem 20-jährigen zu schaffen.