05.
2006
Malmö-Splitter, 25.05.2006
Timon the
Kisser
Das Spiel Schweden – Schweiz wurde live im schwedischen
Fernsehen SVT übertragen. Ungewohnt daher die Anspielzeit: Erst um 15:04 begann
die Partie – die Nachrichten hatten Vorrang. In den Abendnachrichten wurde
ausführlich darüber berichtet. Simon Stucki stahl den Schwedischen Stars aber
die Show: Nach seinem tollen Freistosstor zum 4:3 rannte der Langnauer direkt zu
seiner Frau, die in der ersten Reihe sass und gab ihr einen dicken Kuss auf die
Lippen – die SVT-Kameras hielten bei diesem ungewöhnlichen Jubel voll drauf. Für
uns ist klar: Sämtliche Spielerfrauen- und freundinnen sollten sich ab sofort
ebenfalls in die unterste Reihe zu setzen…
Zeitungsente
Matthias Hofbauer war nach der Partie
ein gefragter Mann. Immer noch parliert „Mätthu“ fliessend schwedisch. „Mit Olle
Thorsell konnte ich die ganze Saison üben“ erklärte er uns. Dass er nicht aus
der Übung kam, sorgten auch diverse schwedische Spieler und Sportchefs, die beim
Wiler-Captain immer wieder anriefen. Ein Wechsel in die Eliteserien ist aber
vorerst kein Thema, auch wenn er heute in der Zeitung las, dass der FC
Helsingborg an beiden Hofbauer-Brüdern interessiert ist. „Ich war sehr
überrascht, als ich das gelesen habe. Von dort hat sich nie jemand bei uns
gemeldet“
Das hohe
C
Vor den Spielen der Schwedischen Nationalmannschaft singt jeweils
eine junge Opernsängerin die Nationalhymnen beider Teams. Mit glockenheller
Stimme zieht sie das Publikum in ihren Bann, auch der Schweizer Psalm wurde
fehlerlos auf deutsch vorgetragen. Sarah Connor lässt grüssen…Mitsingen ist aber
beinahe unmöglich: Bei ihrer hohen Tonlage ist allerhöchstens ein Mitsummen
möglich.