04.
11.
2020
NLA Männer | Autor: HC Rychenberg Winterthur

Manninen verlässt den HCR

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation in der Schweiz bat der finnische Verstärkungsspieler Jami Manninen die Vereinsführung, per sofort um Auflösung des Vertrages. Grund sind familiäre Umstände im Zusammenhang mit der aktuellen Corona-Pandemie.

Manninen verlässt den HCR Jami Manninens drittes Gastspiel in der Schweiz war nur von kurzer Dauer. (Bild: Dieter Meierhans)

Es sind herausfordernde Zeiten für den Schweizer Sport, so auch für den HC Rychenberg. Die stark steigenden Fallzahlen machen unser Land aktuell zu einem Hochrisikogebiet. Die Situation hat weiterhin Einfluss auf die sportliche Situation des Traditionsvereins.

Verstärkungsspieler Jami Manninen ist diesen Sommer vom finnischen Spitzenteam Happe Jyväskylä zum HC Rychenberg gestossen. Gemeinsam mit seiner Frau und seinem Sohn integrierte sich der 32-jährige Topstürmer sehr schnell in der neuen Umgebung und im Team. Auch auf dem Spielfeld vermochte der finnische Nationalspieler Akzente zu setzen und erzielte in den ersten fünf Spielen acht Tore und ein Assist.

Die Familie Manninen erwartet im Januar ihr zweites Kind. Die neusten Entwicklungen in der Schweiz haben die werdenden Eltern in den vergangenen Wochen und Tagen zunehmend beunruhigt. Da die aktuelle Corona-Situation in Finnland noch gut zu kontrollieren ist und die Fallzahlen im Vergleich sehr tief sind, wurde für die Familie die Option einer Rückkehr und der Geburt im Heimatland verstärkt zum Thema. In einem persönlichen Gespräch mit der Vereinsleitung bat Jami Manninen vergangenen Freitag schlussendlich um Auflösung des Vertrages.

Der HC Rychenberg hat verschiedene Varianten, um eine Weiterführung der Zusammenarbeit, geprüft doch die aktuell unsichere Situation macht eine Planung unmöglich. Am Ende steht die Gesundheit unserer aller Familien im Vordergrund, weshalb die sportliche Leitung dem Wunsch einer Vertragsauflösung entsprach. Sportchef Nico Scalvinoni zeigt Verständnis und betont: «Die Entscheidung ist für uns, aus sportlicher Sicht, ein herber Rückschlag. Mit Jami Manninen konnten wir eine Tormaschine für uns gewinnen. Bitter ist auch der Umstand, dass wir eine Zusicherung der Arbeitsstelle bis zum Ende der Vertragslaufzeit geben konnten und nicht finanzielle Gründe zur Vertragsauflösung führten».

Manninen selbst äussert sich zur Vertragsauflösung: «Mir fiel die Entscheidung, den Verein in dieser Situation zu verlassen wirklich schwer. Ich habe mich in dieser Organisation sehr wohl gefühlt. Beeindruckt hat mich, wie sehr sich der Verein seit dem Saisonunterbruch um mich gekümmert und mir meine Arbeitsstelle sehr schnell zugesichert hat. Ich danke dem HC Rychenberg für das Verständnis in dieser aussergewöhnlichen Situation.»

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2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
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2.Aergera Giffers+836.000
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8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
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