24.
05.
2006
NLA Männer | Autor: Voneschen Reto

Mit angezogener Handbremse

Achtungserfolg für Deutschland. Gegen Weltmeister Schweden wehrten sich die Deutschen nach Kräften, verloren aber trotzdem deutlich mit 15:1.
Mit angezogener Handbremse

Eskelinen
Die Welle riss nach Spielende nur die deutsche Mannschaft – „nur“ 15:1 hatte sie gegen Schweden verloren. Nationaltrainer Renato Wyss war happy: „Deutschland ist nur die Nr. 10. Für den Sport ist es sehr wichtig, dass solche Spiele nicht 30:0 enden.“ Es lag aber nicht nur an der mit angezogener Handbremse spielenden schwedischen Auswahl. Das DUB-Team steigerte sich nach der 22:5 Klatsche gegen die Schweiz mächtig. Vor allem der in Schweden beschäftigte Torhüter Patrick Schmidt machte beste Werbung in eigener Sache. Die Wettquoten standen 1:100 auf einen Sieg Deutschlands – trotzdem wehrten sie sich nach Kräften. Nach Andreas Hedlunds 1:0 nach 53 Sekunden musste schon das Schlimmste befürchtet werden. Die Schwedischen Angreifer hatten aber ihr Visier bereits auf Fussball eingestellt – wer hinter dem deutschen Tor auf der Tribüne sass, musste beinahe um sein Leben fürchten. Viele sassen zum Glück nicht, überhaupt war der Zuschaueraufmarsch wiederum sehr enttäuschend. Nur 1'068 Unentwegte fanden sich in der Baltisk Hallen in Malmö. Zu hören waren auch fast nur die knapp 50 deutschen Schlachtenbummler.

Glücklicher Penzhorn

Torhüter Niclas Olofsson schob in seinem letzten Länderspiel eine ruhige Kugel. Acht Schüsse musste er abwehren, darunter auch ein missglückter Rückpass von Verteidiger Kimmo Eskelinen… In der 49. Minute musste er sich trotzdem geschlagen geben. Irgendwie fand der Schuss von Ingmar Penzhorn den Weg ins Tor. Minutenlang feierte der Gründer, Topskorer und Präsident des Aufsteigers CFC Leibzig mit seinen Teamkollegen das Tor. Zu diesem Zeitpunkt standen Johannes Gustavsson, Andreas Hedlund und Mathias Larsson bereits unter der Dusche – fünf Tore hatte das Trio bis zur zweiten Drittelspause geschossen. Niklas Jihde und Martin Olofsson sassen 60 Minuten auf der Ersatzbank, Henrik Qvist, Anders Hellgard und Gunnar Domeij wurden gar nicht aufgeboten. Schweden B brauchte im letzten Abschnitt schon eine fünf Minuten Strafe von Manuel Mucha – er traf Andreas Carlbom unglücklich am Kopf – um noch vier Tore zu schiessen. „Unser Ziel war, viele Tore aus der zweiten Reihe zu schiessen“ erklärte Nationaltrainerin Kristina Landgren Carestam. Acht wurden es schlussendlich. Morgen gegen die Schweiz heisst das Ziel aber Gruppensieg. Dann werden wohl auch wieder alle Stars eingesetzt.

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3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
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3.Nesslau Sharks+1533.000
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5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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