05.
04.
2006
NLA Männer | Autor: Boesch Klaus

Männer NLA: 60 Sekunden hätten gereicht

"Ein Spiel dauert 60 Minuten" hätte Sepp Herberger gesagt, wenn er denn Unihockeytrainer gewesen wäre. Im dritten Halbfinalspiel zwischen Wiler und GC hätten allerdings auch 60 Sekunden gereicht.

Gut, ein bisschen länger als 60 Sekunden brauchte Wiler-Ersigen zugegebenermassen um die Hoffnungen seitens der Zürcher auf eine Verlängerungen der Serie zu knicken. Exakt 83 Sekunden lagen zwischen dem 1:0 und dem 3:0. Und das GC eigentlich nur eine Chance hat, wenn sie in Führung gehen können hat man in den bisherigen zwei Playoff-Partien erkennen können.

Zu hoch gepokert
Peter Düggeli überraschte mit einer unerwarteten Startformation. Vor allem das Offensivtrio Scalvinoni, Schnelli, Riedel hätten wohl die wenigsten in der Startformation erwartet. Was immer der Bündner in Diensten der Zürcher damit bezweckte, es schlug fehl. Kurz nach dem Anpfiff überlief Christoph Hofbauer Daniel Schnelli und passte in die Mitte zu Väntinnen. Dieser war dort schlicht vergessen gegangen, eine Sünde die meist in einem Gegentor gipfelt. Auch danach präsentierte sich GC reichlich desorientiert, was zwei weitere Treffer zur Folge hatte und Peter Düggeli zu einem Time-out zwang.

Katz und Maus-Spiel
Nach dem TIme-out zeigte sich GC dann auch gefestigter. Zur allgemeinen Überraschung konnte sogar relativ schnell der Anschluss realisiert werden. Zum Ausgleich reichte es allerdings nicht. Wiler baute zwar nach dem 3:0 bis zum Spielschluss stetig leicht ab, konnte aber dennoch immer reagieren, wenn GC zu bedrohlich aufholte. Anfangs noch mit Toren, im Schlussabschnitt zumindest mit einer Leistungssteigerung in der Defensive, was weitere Gegentreffer verhinderte. So blieb GC eigentlich nur der kleine Trost mit dem Mitteldrittel wenigstens einen Abschnitt dieser Serie gewonnen zu haben.


SV Wiler-Ersigen - GC Unihockey 7:5 (6:3, 1:2, 0:0)
Grossmatt, Kirchberg - 985 Zuschauer
SR: Erhard / Renz
Tore: 00:26 L. Väntinnen (C. Hofbauer) 1:0, 01:35 L. Väntinnen (M. Hofbauer) 2:0, 01:49 A. Zimmermann (R. Keller) 3:0, 02:53 M. Kamerer (A. Helbling) 3:1, 04:19 B. Cernela (P. Bachmann) 3:2, 05:08 A. Zimmermann (R. Keller) 4:2, 14:18 M. Hofbauer (L. Väntinnen) 5:2, 18:11 P. Bachmann (L. Maffioletti) 5:3, 19:06 M. Hofbauer (C. Hofbauer) 6:3, 21:05 S. Bichsel (M. Flury) 7:3, 29:10 L. Maffioletti (B. Cernela) 7:4, 31:32 B. Cernela (M. Kamerer) 7:5
Strafen: 07:49 B. Cernela 2', 25:31 J. Schneeberger 2', 58:53 O. Thorsell 2'
Wiler: Kellenberger; Thorsell, Schneeberger, Flury, Bichsel, Schild, Bieber; Chr. Hofbauer, M. Hofbauer, Väntinnen, Zimmermann, Gerber, Keller, Rüegsegger, Zurflüh, Krähenbühl
GC: Wolf; Jakuber, Kammerer, Helbling, Osman; Scalvinoni, Schnelli, Riedel, Cernela, Bachmann, Maffioletti, Nabold, Angst, Tschopp, Walser
Beste Spieler: C. Hofbauer / M. Kamerer
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3.Floorball Fribourg+2946.000
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5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
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4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
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