22.
01.
2006
NLA Männer | Autor: UHC Alligator Malans

Männer NLA: Alligator verteidigt Leaderposition

Die Hauptprobe für den Cupfinal ist geglückt. Nach einem torreichen Spiel gewinnt Alligator Malans gegen Rychenberg Winterthur mit 10:8. Die Alligatoren starteten schlecht in die Partie. Dank einem sensationellen Schlussdrittel und einem Martin Olofsson in Hochform, führen die Malanser weiterhin die Tabelle vor Meister Wiler-Ersigen an.

Das Spiel begann mit einem Paukenschlag der Rychenberger. Bereits nach knapp einer Minute schoss Jonas Grunder mustergültig bedient von Philipp Vollenweider seine Farben in Führung. Drei Minuten später doppelten die Winterthurer bereits nach. Von den Alligatoren hat man bisher noch gar nichts gesehen. Erst in der 8. Spielminute konnten sie sich für längere Zeit in der gegnerischen Platzhälfte festsetzen und prompt gelang Martin Olofsson aus unmöglichem Winkel der Anschlusstreffer. Nach einem unnötigen Ballverlust, stellte aber Roger Gerber den alten Zweitorevorsprung wieder her. Es kam sogar noch schlimmer. In der 16. Minute konnte Michael Pfiffner den davonlaufenden Simon Eichmann nur noch regelwidrig stoppen. Radim Cepek verwertete den darauf folgenden Penalty souverän. Kurz vor der Pause erzielte Olofsson immerhin noch den wichtigen Anschlusstreffer.

Start zur Aufholjagd
Wer auf eine Reaktion hoffte seitens der Malanser sah sich jedoch getäuscht. Erst als Radim Cepek in die Kühlbox geschickt wurde, konnte Brunner zum 3:4 verkürzen (29.). Zwei Minuten später konnten die Malanser wieder in Überzahl agieren. Rychenbergs Philipp Vollenweider bekam zwei plus zwei Strafminuten. Simon Eichmann von den Winterthurern entwischte allerdings und schoss seine Farben wieder mit zwei Toren in Front. Dann kam die 38. Spielminute, die es in sich hatte. Erst ein Doppelschlag der Malanser und dann der erneute Führungstreffer der Winterthurer vermochten die 460 Zuschauer aufzuwecken.

Wende im Schlussdrittel
Trainer Stefan Pettersson reagierte im Schlussdrittel und beorderte seinen Landsmann Mathias Larsson in den Sturm. Diese Massnahme trug Früchte. Mit einem Doppelschlag bewerkstelligte Larsson die erstmalige Führung der Alligatoren. Dank einem Sonntagschuss durch Gabriel Vanzella konnten die Winterthurer ihrerseits nochmals ausgleichen (56.), ehe Ivo Bischof zwei Minuten vor Schluss nach einer wunderschönen Kombination den Siegestreffer erzielen konnte. Kurz vor Schluss markierte der Finne Esa Jussila sogar noch das Stängeli. Somit blieben die Punkte trotz schwachem Start doch noch im Bündnerland. Die Mannschaft sei am Anfang nicht parat gewesen, reüssierte der überragende Olofsson nach dem Spiel. Dennoch sei man ruhig geblieben und habe an seine Chance geglaubt und geduldig weitergearbeitet. Dass der gleiche Gegner in zwei Monaten im Cupfinal wartet, ist für Olofsson noch kein Thema. „Zuerst kommen noch wichtige Spiele in der Meisterschaft wie nächste Woche gegen Wiler-Ersigen“.


Alligator Malans – Rychenberg Winterthur 10:8 (1:4, 5:2, 4:2)
Oberhof, Schiers – 460 Zuschauer
SR: Baumgartner/Kläsi
Tore: 2. Grunder (Vollenweider) 0:1, 6. Kern (Eichmann) 0:2, 8. Olofsson (Jussila) 1:2, 11. Gerber 1:3, 16. Cepek (Penalty) 1:4, 20. Olofsson (Jussila) 2:4, 29. Brunner (Olofsson/ Ausschluss Cepek) 3:4, 32. Eichmann (Ausschluss Vollenweider) 3:5, 33. Larsson (Olofsson/ Ausschluss Vollenweider) 4:5, 36. Schuler (Grunder) 4:6, 38. (37.08) Oloffson (Bebi) 5:6, 38 (37.21) Larsson (Brunner) 6:6, 39. Weber (Eichmann) 6:7, 47. Larsson (Capatt) 7:7, 48. Larsson (Capatt) 8:7, 56. Vanzella (Gerber) 8:8, 58. Bischof (Olofsson) 9:8, 60. Jussila (Capatt) 10:8
Strafen: Malans: keine; Winterthur: 5x2'
Alligator Malans: Tönz; Larsson, Kläger; Pfiffner, Max Riederer; Brunner, Capatt, Dominioni (ab 40. Jecklin); Jussila, Bebi, Olofsson; Wallimann, Ruof, Bischof
Rychenberg: Bosshard; Weber, Taisch; Gerber, Vanzella; Cepek, Eichmann, Kern; Grunder, Schuler, Vollenweider
Bemerkungen: Alligator Malans ohne Beyeler (verletzt), Eberhard, Peter Riederer (Elite); Rychenberg Winterthur ohne Glauser, L. Widler, C. Widler, Dolski, Bürgin, Mahler, Pondaco, Kunz, Zürcher (abwesend), 30. Pfostenschuss Eichmann
Beste Spieler: Olofsson / Eichmann
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