Basel Magic verlor nach einer guten kämpferischen Leistung mit 1:3 gegen die Zürcher Grasshoppers. Während die Bebbi in der Defensive überzeugten, war die Offensive zu wenig schlagkräftig.
Wer im Unihockey nur drei Gegentreffer zulässt, der sollte
eigentlich ein Spiel gewinnen. Die Basler vermochten ihrerseits den starken
GC-Schlussmann Wolf nur einmal zu bezwingen und verloren deshalb mit 1:3. Die
Effizienz vom Vortag gegen Alligator Malans (7:4) war nicht mehr im selben hohen
Masse vorhanden. Stellvertretend dafür: der verschossene Penalty von Berglund
(12.) und zwei Pfostenschüsse (Berglund/23. und Lindberg/43.). Auch ein Patrick
Mendelin, am Samstag noch zweifacher Torschütze, scheiterte aus aussichtsreicher
Position. Doch insgesamt hatten die Zürcher die grösseren Spielanteile. Die
Grosschancen blieben jedoch über das ganze Spiel gesehen, beinahe gänzlich aus.
Durch geschickte Verteidigungsarbeit wurde GC wenig Raum zugestanden und die
Gegentreffer fielen deshalb auch nach Distanzschüssen, die Basel-Goalie Hitz
zwar parieren konnte, jeweils wurde der Abpraller dann dem Gegner zugestanden,
der aus kürzester Distanz einschieben konnte.
Grasshopper-Club Zürich - Basel Magic 3:1
(1:1, 1:0, 1:0)
Saalsporthalle, Zürich - 250 Zuschauer
SR: Baumgartner / Kläsi
Tore: 3. Runnestig 1:0, 19. Talme (Berglund) 1:1, 40. (39:56) Cernela (Runnestig)
2:1. 41. (40:40) Runnestig (Helbling U.) 3:1
Strafen: GC 4x2, Basel 1x2'
Basel: Hitz; Lüthi, Talme; Mosimann, Hofer; Stutzer; Renggli, Berglund,
Mutti; Lindberg, Mendelin, Ericson; Fantuz, Schneider, DAgostini
Bemerkungen: 12. Wolf hält Penalty von Berglund, 23. Pfostenschuss
Berglund, 43. Pfostenschuss Lindberg, 45. Time-out Basel Magic