14.
10.
2007
NLA Männer | Autor: SV Wiler-Ersigen

Männer NLA: Magier auch gegen Meister ohne Magie

Schweizer Meister Wiler-Ersigen hat die Pflichtaufgabe gegen Schlusslicht Basel Magic mit einem 11:1-Erfolg souverän gelöst. Topskorer Thomas Sladky war mit zwei Toren und zwei Assists Wilers eifrigster Punktesammler.

Einbahn-Unihockey im Sportzentrum Zuchwil. Für Wiler-Ersigen war das Duell gegen das punktelose Schlusslicht Basel nicht mehr als eine Trainingseinheit. Das gleiche Bild während der ganzen Partie: Wiler machte vor dem Basler-Tor Dauerdruck; die Rheinstädter ihrerseits waren nicht in der Lage offensiv Akzente zu setzen.

Der Ball zirkulierte gut in den Reihen des Meisters. Einzig im Abschluss hätten die Berner noch mehr herausholen können. Nach einer 5:0-Führung aus dem ersten Drittel, dauerte es im zweiten Abschnitt fast schon beängstigend lange bis Sladky in der 32. Minute das 6:0 gelang. Schliesslich war es Adrian Zimmermann vergönnt in der 46. Minute das 10:0 und damit das «Stängeli» zu erzielen. Einziger Schönheitsfehler der Partie: Zeller schoss für die Basler, in Überzahl, den Ehrentreffer und vereitelte damit Pulver im Wiler-Gehäuse den Shutout.

Bei den Emmentalern stachen vor allem Topskorer Thomas Sladky (2 Tore/2 Assists), Dauerläufer Olle Thorsell (3 Assists) und Sniper Manuel Zingg (3 Tore) heraus. «Das waren 60 Minuten Powerplay. Für das Selbstvertrauen von uns Spielern war diese Partie sicher gut. Da kam wirklich nicht viel Gegenwehr», analysierte Wiler-Stürmer Manuel Zingg die Partie.

Basel, der Punktelieferant
Und die Basler: Sie sind die Prügelknaben der Liga. Der Punktelieferant für jeden Gegner. Die ernüchternde Bilanz der Rheinstädter: in sechs Spielern erzielten sie 18 Tore und mussten bereits beängstigende 64 Treffer einstecken. Sie sind die Magier ohne Zaubertricks. Die Torchancen im Spiel gegen Wiler liessen sich an einer Hand abzählen. Nur mit 11 Feldspielern angereist operierten sie noch defensiver als in den Spielen zuvor und kamen so nach 29 Minuten zum ersten Torschuss bei fünf gegen fünf !

Weil auch Leader Köniz sein Spiel gewonnen hat, bleibt die Equipe von Thomas Berger weiterhin hinter den Stadtbernern und liegt gleich auf mit GC und den Tigers. In einer Woche gehts für Wiler auswärts mit dem Derby gegen Grünenmatt weiter.


Wiler-Ersigen - Basel Magic 11:1 (5:0, 3:0, 3:1)
Sportzentrum, Zuchwil - 520 Zuschauer
SR: Güpfert / Servodio
Tore: 5. Balmer (Thorsell) 1:0, 7. Zingg (Thorsell) 2:0, 11. Zingg (Zimmermann) 3:0, 14. Krähenbühl (Sladky) 4:0, 20. (19:52) Zingg (Riitesuo, Ausschluss Zeller) 5:0, 32. Sladky (Schild) 6:0, 38. Jungo (Bieber) 7:0, 39. Zimmermann (Thorsell) 8:0, 42. Flury (Sladky) 9:0, 46. Zimmermann (Balmer) 10:0, 55. Zeller (Hell, Aussschluss Sladky) 10:1, 58. Sladky (Riitesuo) 11:1
Strafen: Wiler 2x2', Basel 2x2'
Wiler-Ersigen: Pulver; Berger, Thorsell; M. Flury, Schild; Bieber, Jungo; Zingg, Balmer, Zimmermann; Krähenbühl, Mutti, Sladky; Mendelin, Wittwer, Fankhauser; Zurflüh, Riitesuo
Basel Magic: Nieth; Gysin, Van Stipriaan; P. Flury, Schmutz; Kehrli, Zeller, Hofer; Schneider, Hell, Horstmann; Hühler
Bemerkungen: Wiler ohne Punkari und Keller (beide verletzt), Gerber (nicht im Aufgebot) und Streit (krank); 20. Lattenschuss Hühler
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2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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