10.
2006
Männer NLA: Punkt verschenkt
„Dieses Spiel dürfen wir nicht mehr aus den Händen geben“, meinte der GC-Verteidiger Ales Jakubek nach dem Spiel. Fürwahr haben es die Zürcher verpasst, gegen Basel nach einem ansprechenden ersten Drittel und einer sicheren 0:4-Führung den Sieg ins Trockene zu bringen. Mit unnötigen Ballverlusten in der eigenen Zone und zu wenig konsequentem Zweikampfverhalten ermöglichten die Hoppers statt dessen den nie aufsteckenden Baslern nochmals zurück ins Spiel zu kommen. Bis zur 45. Minute hatten die Basler den Viertore-Rückstand wettgemacht.
Geduld als Schlüssel zum Erfolg
Erst nach dem 5:5 besannen sich die Zürcher wieder auf ihre in den ersten
zwanzig Minuten gezeigten Stärken und liessen den Ball geduldig durch die
eigenen Reihen zirkulieren. Die logische Konsequenz dieser Leistungssteigerung
war der sechste Treffer durch Lukas Allamand fünf Minuten vor dem Ende. Anders
als tags zuvor gegen Reinach verpassten es die Zürcher jedoch, in der
Schlussphase den Sieg über die Runden zu bringen. Die Gastgeber nutzten eine
Zweiminutenstrafe gegen Henrik Lorendahl kurz vor Schluss zum erneuten
Ausgleich. In der Verlängerung war es Lukas Angst, der mit einem Weitschuss den
Hoppers den Bonuspunkt schenkte. Nach dem Spiel gegen Basel steht nun eine
zweiwöchige Meisterschaftspause auf dem Programm. „Wir werden die Pause nutzen,
um unsere Batterien wieder aufzufüllen und an unseren Defiziten zu arbeiten“, so
der Trainer Franco Battaglia.
Basel Magic – Grasshopper-Club Zürich 6:7 n.V. (0:4, 3:1, 3:1)
Rankhof, Basel – 50 Zuschauer
SR: Dönz / Krez
Tore: 3. Ostransky 0:1. 12. Angst 0:2. 13. Lorendahl (Jakubek/Ausschluss Basel) 0:3. 20. Angst (Scalvinoni/Ausschluss Maffioletti!) 0:4. 22. Basel 1:4. 24. Maffioletti (Penalty) 1:5. 26. Basel 2:5. 28. Basel 3:5. 41. Basel 4:5. 44. Basel 5:5. 55. Allamand (Angst) 5:6. 58. Basel (Ausschluss Lorendahl) 6:6. 64. Angst 6:7
Strafen: Basel 4x2', GC 4x2'
GC: Bruderer; Lorendahl, Adank; Jakubek, Osman; Helfenstein; Angst, Ostransky, Allamand; Scalvinoni, Sutter, Maffioletti; Kern, Nabold, Waeny; Schneeberger